Remler bei Frauen-Brunch: "Frauenförderung wird im BMWFJ großgeschrieben!"

Frauenförderungsplan beinhaltet zentrale Zielsetzungen zur nachhaltigen Stärkung

Wien (OTS/BMWFJ) - Im Rahmen des "Frauen-Brunch" im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) betonte Staatssekretärin Verena Remler heute die Wichtigkeit einer "durchdachten und geplanten" Vorgangsweise zur nachhaltigen Stärkung von Frauen. "Was unser Haus mit dem Frauenförderungsplan vorlebt, kann auch für andere Einrichtungen in Österreich ein Vorbild sein", so Remler. Dabei gehe es nicht um die Erhöhung des Frauenanteils, sondern auch um entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen und die Vereinbarkeit des Berufslebens mit dem Familienleben.

Der Frauenförderungsplan für das BMWFJ gebe diesen Zielsetzungen eine wichtige Fokussierung. Dieser beinhaltet etwa die Erhöhung des Frauenanteils in allen Verwendungs-, Entlohnungs-, Bewertungs- und Funktionsgruppen sowie in Führungsfunktionen des Ressorts und seiner nachgeordneten Dienststellen auf 45 Prozent. Weiters wird die Anhebung des Frauenanteils in allen Entscheidungsstrukturen (Leitungsfunktionen, Kommissionen und Gremien) sowie die Nutzung des Potenzials von Frauen durch eine gezielte Personalplanung und -entwicklung festgeschrieben. "Wichtig ist mir auch die Verankerung der Gender Mainstreaming Strategie in allen Tätigkeitsbereichen unseres Ressorts, die Förderung der Inanspruchnahme von Elternkarenzurlaub durch Männer und die Optimierung der Vereinbarkeit von familiären Verpflichtungen und beruflichen Interessen", so Remler.

Der Anteil an Absolventinnen der Grundausbildung in der Zentralleitung des BMWFJ im Jahr 2010 lag bei 67,26 Prozent, an internen und externen Fortbildungsveranstaltungen bei 51,91 Prozent, was einen Frauenanteil bei allen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von 53,28 Prozent bedeutet.
Laut aktuellem Frauenförderungsplan lag die Frauenquote im BMWFJ-Zentralleitung zum 31.12.2009 bei 59,8 Prozent , in den Führungsspitzenpositionen des Ressorts - d.h. Leitung der Bereiche, Center und Sektionen - liegt die Beteiligung ausgeglichen bei jeweils 50 Prozent.

"Aus- und Weiterbildung am Arbeitsplatz müssen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen zugänglich sein und dürfen Elternteile mit Betreuungspflichten nicht benachteiligen. Eine positive Einstellung sowohl gegenüber Männern, die ihre familiären Aufgaben wahrnehmen wollen, als auch gegenüber Frauen, die bereit sind, verantwortungsvolle Positionen einzunehmen, ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Verwaltung. Gleichstellung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehen uns alle an - das BMWFJ kann mit der Umsetzung des Frauenförderungsplanes 2010 seine bisherige Vorbildfunktion weiter ausbauen und richtungsweisend für andere Einrichtungen in Österreich sein", betonte Remler.

"Chancengleichheit für Frauen und Männer sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind mehr denn je Voraussetzung für einen stabilen Arbeitsmarkt in der österreichischen Volkswirtschaft. Das BMWFJ hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen gesetzt, um die berufliche Gleichstellung in Wirtschaft und Verwaltung nachhaltig zu unterstützen und um geeignete Rahmenbedingungen für berufstätige Elternteile in Österreich zu schaffen", so Remler abschließend.

Foto v.l. Christine Gaunersdorfer (Stv. Vorsitzende des Dienststellenausschusses-Zentralleitung, BMWFJ), STS Verena Remler, Gerda Schennach (Stv. Vorsitzende der AG für Gleichbehandlungsfragen, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen) und Gerlinde Weilinger (Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, Vorsitzende der AG für Gleichbehandlungsfragen und Gender Mainstreaming/Budgeting)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend
Staatssekretariat: Markus Gorfer
Tel.: +43 (01) 711 00-5838
markus.gorfer@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer
+43 (01) 711 00-2058
presseabteilung@bmwfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0002