Schatz zu Heinisch-Hosek: 1.300,- brutto gesetzlich garantieren!

Grüne fordern: Regierung muss sich endlich bei Mindestlohn einmischen

Wien (OTS) - "Wenn Ministerin Heinisch-Hosek will, dass jede Frau
in Österreich mindestens 1.300,- brutto verdient, dann soll sie doch endlich ein Mindestlohngesetz vorstellen, wie es wir Grüne schon lange fordern. Allein auf die männlich dominierten Sozialpartner zu vertrauen ist zu wenig und - wie mehrfach erwiesen - wirkungslos. Die Sozialpartnerverhandlungen der letzten Monate belegen deutlich, dass Mindestlöhne von 1.300,- eben nicht, wie von der Ministerin behauptet, in den meisten Berufsgruppen erreicht sind", stellt die Grüne Sprecherin für ArbeitnehmerInnenschutz Birgit Schatz klar.

"So wurde ein Mindestlohn von 1.300,- gerade in Branchen, in denen sehr viele Frauen tätig sind - verfehlt. Im Handel verdienen ArbeitnehmerInnen ohne abgeschlossene Lehre nach wie vor weit weniger, ebenso bei den FriseurInnen, in der Werbung- und Markkommunikation und als jüngstes Beispiel in der Systemgastronomie (McDonalds). Gespräche mit den Sozialpartnern zu führen ist zu wenig. Geredet wurde über eine gerechte Entlohnung für Frauen schon zu lange, jetzt sind endlich gesetzliche Vorgaben fällig", fordert Schatz abschließend.

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