FCG-Gabriel: 100 Jahre Frauentag - Es gibt noch viel zu tun!

Gesellschaftliche Balance und Chancengleichheit sind die Herausforderungen von Morgen

Wien (OTS/FCG) - "In den vergangenen 100 Jahren ist im Bereich der Frauenpolitik sehr viel passiert, aber es gibt noch etliches zu tun, bis Frauen und Männer in allen Lebensbereichen gleiche Chancen und somit eine gelebte Gleichberechtigung haben", so Monika Gabriel, FCG-Bundesfrauenvorsitzende und stv. ÖGB-Frauenvorsitzende, anlässlich des 100. internationalen Frauentages.

Vom allgemeinen Wahlrecht über das Mutterschutzgesetz bis hin zum einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld haben die Frauenpolitikerinnen und Gewerschaftsfunktionärinnen der letzten 100 Jahre viel Überzeugungsarbeit bei den Männern geleistet, um hier Wesentliches für die Frauen zu erreichen, aber das Ziel ist noch in weiter Ferne.

"Gelebte Partnerschaftlichkeit in Beruf und Familie, Gender-Mainstream, das zur Selbstverständlichkeit geworden ist, eine Frauenquote als Selbstverpflichtung der Unternehmen bis hin dazu, dass Väterkarenz zur Selbstverständlichkeit wird, füllt die Aufgabenlisten der Politik und Gewerkschafterinnen für die nächsten Jahre", erläutert Gabriel.

"Für uns Christgewerkschafterinnen ist eine zukunftsorientierte Personalpolitik eines der wichtigsten Themen für die nächste Zukunft. Denn nur wer den Fokus auf junge Menschen und Väter legt, fördert dadurch eine chancengleiche Teilhabe von Frauen und Männern im Berufs- und Privatleben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soll damit nicht mehr primär Sache der Frauen sein. Wir müssen hier endlich ein gesellschaftliches Umdenken schaffen", so Gabriel weiter.

"Wir in Balance - das ist der Leitgedanke der Christgewerkschafterinnen in Österreich. Diese Balance scheint aber noch in weiter Ferne - so weit, dass wir dafür bis zum 200. Frauentag warten müssen?", fragt sich Gabriel. "Eigentlich sollten alle Menschen einen Beitrag dazu leisten, damit wir ein gesellschaftliches und politisches Umdenken erreichen und hier eine ehrliche Balance erreichen", so Gabriel abschließend.

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