FPK-Dobernig: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit darf nicht nur ein Schlagwort sein!

Bei Einkommen unselbständig erwerbstätiger Frauen Kärnten auf Platz 4 im Bundesländerranking - Im öffentlichen Dienst gleiche Bezüge für Frauen

Klagenfurt (OTS) - Aus Anlass des 100. internationalen Frauentages am 8. März betont Kärntens Finanz- und Personalreferent LR Harald Dobernig (FPK), dass der Grundsatz "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" nicht nur ein Schlagwort sein dürfe. Laut der Lohnsteuerstatistik 2009 liegt Kärnten bei den Jahreseinkommen unselbständig erwerbstätiger Frauen auf Platz 4 im Bundesländerranking, nimmt man die durchschnittlichen Bruttobezüge ganzjährig vollzeitbeschäftigter Frauen liegt Kärnten sogar auf Platz 3. "Nur in Wien und Niederösterreich haben die Frauen höhere Einkommen. Diese Entwicklung ist erfreulich, klares Ziel muss aber eine weitere Angleichung der Gehälter von Frauen und Männern sein", so Dobernig. Hier seien vor allem die Sozialpartner, die bei den Kollektivvertragsverhandlungen am Tisch sitzen, gefordert.

In Kärnten gebe es im Bereich der Landesverwaltung und der Kabeg bereits eine absolute Gleichbehandlung bei den Bezügen. "Während im privatwirtschaftlichen Bereich in Österreich Frauen im Durchschnitt um 38 Prozent weniger verdienen als Männer, haben wir im öffentlichen Bereich eine Gleichstellung. Alle Dienststellen und Abteilungen des Landes haben ein einheitliches Gehaltsschema, Männer und Frauen werden gleich behandelt", betont Dobernig.

Insgesamt ist in der Kärntner Landesverwaltung der Anteil der Frauen steigend, 53,4 Prozent der Bediensteten sind männlich und 46,6 Prozent weiblich. Auch der Anteil der Frauen in leitenden Funktionen betrage mittlerweile rund 25 Prozent. Im Hinblick auf die Leitungspositionen der neu geschaffenen Kompetenzzentren sind es sogar 30 Prozent, drei von zehn Leitern der Kompetenzzentren der Landesregierung sind weiblich. "Diese Zahlen sind zwar noch weit von einer Halbe-Halbe-Lösung entfernt, aber von der Entwicklungstendenz her gesehen sehr erfreulich", so der Personalreferent.

Auch im Bereich der Kabeg bzw. der Krankenanstalten sei die Gleichbehandlung gegeben. "Die Bezüge sind auf gesetzlicher Basis nach dem k-Schema absolut gleichgestellt", erklärt Dobernig. Nachholbedarf bestehe aber jedenfalls beim Anteil der Frauen im Bereich der Führungskräfte. Gehe man nach der Zahl der Bediensteten, gebe es aber schon heute mit fast 75 Prozent Frauenanteil eine absolute Dominanz der Frauen.

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