Präsidentin LAbg. Erika Adensamer fordert Ausweitung des Kündigungsschutzes auf 2 1/2 Jahre!

Neue Studie zeigt, was Familien in NÖ denken.

Wien (OTS) - Die aktuelle Familienstudie der Interessenvertretung der NÖ Familien bringt es auf den Punkt: Es klafft eine große Lücke zwischen dem zweijährigen Kündigungsschutz und der Möglichkeit, das Kinderbetreuungsgeld bis zu zweieinhalb Jahre zu beziehen. Und genau dieses halbe Jahr zwingt Eltern - vorwiegend Mütter - zur vorzeitigen Rückkehr in den Beruf und gleichzeitig zur Auslagerung der Kinderbetreuung. Dem in der Studie mit 90% genannten Wunsch, Kinder unter zweieinhalb in der Familie zu betreuen, kann dadurch sehr oft nicht nachgegangen werden. Die meisten Eltern müssen demnach nach Ablauf des Kündigungsschutzes ihre Kinder in Fremdbetreuung übergeben. "Ich fordere daher eine Ausweitung des Kündigungsschutzes auf 2 1/2 Jahre! Gleichzeitig appelliere ich an alle Verantwortlichen, familienfreundliche Maßnahmen in den Betrieben und Unternehmen zu forcieren - dazu gehören flexible, individuelle Arbeitszeitmodelle und Schulungsangebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ebenso wie ein modernes Familiensteuerrecht sowie ein höherer Stellenwert der Mutter- und Väterrolle in unserer Gesellschaft!", hebt Präsidentin Adensamer hervor.

Die Studie "Familien in Niederösterreich" wurde im Auftrag der Interessenvertretung der NÖ Familien vom Hajek-Institut durchgeführt.

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