Werbemaßnahmen anstatt Bildungsqualität

Pflichtschullehrervertreter klagt an

Wien (OTS) - An den Wiener Pflichtschulen müssen seit 1. März 160 Dienstposten eingespart werden. Der zuständige SPÖ-Stadtrat Oxonitsch weist in Interviews dem Bund die Schuld zu und erklärt, Wien würde für keinen dieser 160 Dienstposten aufkommen.

Nach Meinung von Höflehner ist die Schuldzuweisung nicht ganz so einfach, er vermutet, dass man in Wien auf Grund der Wahlen im Oktober 2010 den Schulen am Schulbeginn bewusst mehr Dienstposten zugewiesen hat, als finanzierbar sind. Aus diesem Grund sieht er die Verantwortung beim Land Wien.

Außerdem glaubt Höflehner, dass sich Wien seit vielen Jahren durch den geschickten Einsatz von vom Bund finanzierten Stunden im Bereich der Nachmittagsbetreuung enorme Summen erspart, für die es eigentlich aufkommen müsste!

Laut Aussage von Verantwortlichen im SSR bewegt sich die fehlende Summe zwischen 2 und 3 Millionen Euro, die scheinbar nicht finanziert werden können.

Vergleicht man diese Summe mit der Ende Februar im Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport beschlossenen Summe (1,2 Mill. Euro) für Werbemaßnahmen im Bereich der elementaren Bildung, so ist es um so unbegreiflicher, dass für Dienstposten im Pflichtschulbereich kein Geld zur Verfügung steht! Der Gemeinderatsbeschluss dafür soll 09.03.2011 erfolgen.

An die Adresse von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou richtet Höflehner abschließend die Frage, warum man von ihrer Partei, die vor der Wahl 1000 Dienstposten mehr für die Wiener Schulen gefordert hat, anlässlich des Einsparens von 160 Dienstposten kein Wort hört!

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