Deimek: Anschober gefährdet mit übertriebenerer CO2-Reduktion Arbeitsplätze

Angebliche Green-Jobs werden verlorene Arbeitsplätze nicht substituieren

Wien (OTS) - "Mehr als offensichtlich hat Umweltlandesrat
Anschober keine Ahnung von Wirtschaft und den dazugehörenden technologischen Zusammenhängen." Dies stellte heute der Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich und Infrastruktursprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Dipl. Ing. Gerhard Deimek in einer Reaktion auf die Jubelmeldungen Anschobers punkto Verschärfungen der CO2-Reduktionen durch die EU-Kommission fest. "Es ist utopische Tagträumerei, wenn Anschober wirklich glaubt, dass die sogenannten 'Green-Jobs' die in kürzester Zeit verlorenen Arbeitsplätze substituieren. Es werden wesentlich weniger neue Arbeitsplätze geschaffen als in wesentlich kürzerer Zeit verloren gehen.

Es sei ein Schlag ins Gesicht der Wirtschaft, aber auch der heimischen Arbeitnehmer, "die fast überstandene Krise positiv zu sehen, weil durch Drosselung der Produktionen es selbstverständlich zu weniger CO2-Emissionen gekommen ist. Wichtige heimische Betriebe, wie etwa die VOEST produzieren längst wieder in vollem Umfang und haben daher keinerlei Spielraum mehr punkto CO2." Dies gelte auch, so Deimek, für die anderen Bereiche in der energieintensiven Industrie. Gehe es nach den Plänen der EU-Kommission, soll es zu einer Verschärfung der CO2-Reduktionen kommen. "Bis zum Jahr 2020 sollen laut EU nicht 20 Prozent, sondern sogar 25 bis 30 Prozent eingespart werden. Und langfristiges Ziel der Brüsseler Bürokraten ist es, bis zum Jahr 2050 absolut unrealistische 80 bis 95 Prozent weniger an CO2-Emissionen zu erreichen", warnt Deimek davor, dass dies nichts anderes sei als die Endindustrialisierung Europas. Betriebe würden im eigenen wirtschaftlichen Interesse ganz klar ihre Standorte verlagern, "in Länder, die nicht so rigorose Umweltauflagen haben wie etwa China oder Indien. Diese Wirtschafts- und Arbeitsplatzvernichtung unter dem ökologischen Denkmantel wird von der FPÖ klar abgelehnt."

Deimek verwies in diesem Zusammenhang darauf, "dass bereits in den letzen Jahren und Jahrzehnten die heimische Industrie in ressourcenschonende und energiesparende Technologien investiert hat. Die VOEST ist nicht mehr in der technischen Lage, noch mehr CO2 bei der Erzeugung von Stahl einzusparen. Umweltlandesrat Anschober ist aufgefordert, sich zum Industriestandort Linz mit der VOEST und zur heimischen Grundstoffindustrie offen zu bekennen. Oder aber er verlangt offen die Schließung - einhergehend mit dem Verlust unzähliger Arbeitsplätze. Seine gebetsmühlenartigen Jubelmeldungen über 'Green-Jobs' sind für mich klares Indiz dafür, dass der grüne Landesrat in Sachen Wirtschaft geringe bis keinerlei Kompetenz vorweisen kann."

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