WKÖ-Finanzdienstleister: "Fehlverhalten untersuchen, aber Kreditauskunfteien nicht vorverurteilen"

Göltl: "Österreichs Kreditauskunftdienste arbeiten auf einer qualitativ sehr hochwertigen und seriösen Grundlage"

Wien (OTS/PWK150) - In der Causa rund um Ermittlungen zu einem Kreditauskunftdienst meldet sich der Fachverband der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) als Interessenvertretung zu Wort: "Unsere heimische Kreditauskunfteien arbeiten auf einer qualitativ sehr hochwertigen Grundlage. Durch einen möglichen Einzelfall darf die gesamte Branche nicht in Verruf gebracht werden. Daher wehren wir uns entschieden gegen Vorverurteilungen. Zuerst müssen die Ergebnisse der Gerichtsverhandlungen abgewartet werden. Der Sachverhalt muss vollständig und möglichst rasch aufgeklärt werden, das ist im Sinne der gesamten Branche. Sollte ein Fehlverhalten eines einzelnen Kreditauskunftdienstes festgestellt werden, muss dieses gerichtlich geahndet werden", hält Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbandes der Finanzdienstleister, fest.

Die Kreditauskunfteien in Österreich sind sich ihrer verantwortungsvollen Rolle bewusst und fordern klare Rahmenbedingungen für ihr Handeln: "Die Transparenz der Verwendungsregeln und die Qualität der Bonitätsinformationen muss im Interesse der gesamten Wirtschaft gehoben werden, um sowohl Kreditgeber als auch Kreditnehmer zu schützen", betont Göltl. (AC/JR)

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