Internationaler Frauentag: Bundesheer gegen Diskriminierung

Von der Panzerkommandantin bis zur Sanitäterin

Wien (OTS/BMLVS) - Am 8. März jährt sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal. Er richtet sich unter anderem gegen Diskriminierung von Frauen und Mädchen in aller Welt. Vorreiter bei der Umsetzung dieser Forderungen ist in Österreich sicherlich das Bundesheer. Es ermöglicht Frauen vielfältige Karrieren und Ausbildungsmöglichkeiten. Frauen, die sich entschließen, Soldatin zu werden, haben die gleichen Karrieremöglichkeiten wie ihre männlichen Kollegen. Darüber hinaus können sie jederzeit im Ausland eingesetzt werden. Seit 1. Jänner 1998 sind Frauen ein fixer Bestandteil des Österreichischen Bundesheeres. Der Ausbildungsdienst ist der Grundstein für eine Karriere beim Heer. 12 Monate lang werden Freiwillige ausgebildet, um danach eine Karriere beim Österreichischen Bundesheer zu beginnen. Die Ableistung dieses Dienstes eröffnet alle militärischen Karrierechancen beim Bundesheer.

Mit Jänner 2011 leisteten insgesamt 363 Soldatinnen ihren Dienst beim Bundesheer. Der derzeit höchste von einer Frau erreichte Dienstgrad ist Oberstarzt, der höchste Unteroffiziersdienstgrad ist "Oberstabswachtmeister". 25 Frauen sind im Moment im Ausland für das Österreichische Bundesheer im Einsatz.
Darüber hinaus sind im Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport derzeit rund 3.000 Frauen als Zivilbedienstete beschäftigt. Davon machen 57 Frauen eine Lehre in verschiedenen Berufen, darunter die Lehre zur Lagerlogistikerin, Konstrukteurin, Maschinenbautechnikerin, Tischlerin, KFZ-Mechanikerin oder Werkstoffprüferin.

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