FPÖ: Hofer an Heinisch-Hosek und Glawischnig: Schluss mit der rot-grünen Väter-Diskriminierung!

Menschenrechte gelten auch für Väter - Gemeinsame Obsorge nützt in erster Linie den Kindern

Wien (OTS) - "Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat vor wenigen Wochen im Fall Sporer gegen Österreich das österreichische Familienrecht für menschenrechtswidrig und diskriminierend erklärt, aber Rot und Grün, die sonst immer überall Menschrechtsverletzungen sehen, ignorieren dieses Urteil. In Österreich haben Menschenrechte offenbar nur dann zu gelten, wenn sie in das eng begrenzte rot-grüne Weltbild passen, und da haben Väter, auch wenn sie noch so engagiert sind, keinen Platz", erklärt der stellvertretende FPÖ-Obmann NAbg. Norbert Hofer zur aktuellen Diskussion über die gemeinsame Obsorge. Nach derzeitiger Rechtslage genügt ein einfacher Antrag, und schon wird der Kindesmutter die alleinige Obsorge übertragen. Bei unverheirateten Paaren hat die Mutter automatisch die ausschließliche alleinige Obsorge (§ 166 ABGB).

"In der politischen Argumentation von links werden gerne Ursache und Wirkung verwechselt: In sehr vielen Fällen liegt der Auslöser für einen Scheidungskrieg eben genau darin, dass einem Elternteil die Macht über das Kind verliehen, der andere Elternteil aber völlig entrechtet wird. Dieser Konflikt wäre nur lösbar, wenn der obsorgeberechtigte Elternteil einer Aufteilung von Verantwortung und Aufgaben freiwillig zustimmt, ansonsten verschärft er sich und führt zur Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation Syndrome, PAS) für den ausgeschlossen Elternteil", so Hofer weiter. Der nicht-obsorgeberechtigte Elternteil wird meist mit einem "Besuchsrecht" abgespeist - ein Begriff, dessen Sinn oder Herkunft hierzulande niemand erklären kann. "Weiters ist es in Österreich die Regel, dass die Verweigerung eines gerichtlich beschlossenen Besuchsrechts ohne Konsequenzen bleibt, was den Rechtsstaat ad absurdum führt und allein obsorgeberechtigte Eltern ermutigt, sich an keine Regeln zu halten", führt Hofer aus. So wird auch erklärbar, dass rund 40 Prozent der Kinder 1-3 Jahre nach der Trennung oder Scheidung einen Elternteil aus ihrem Leben verlieren (Quelle:
Sozialministerium). In der Die Studie "Was bringt die gemeinsame Obsorge?" von Barth-Richtarz/Figdor im Auftrag des Bundesministeriums für Justiz werde klar dargelegt, dass die gemeinsame Obsorge nach Trennung der Eltern sogar in sogenannten "Hochkonflikt-Familien" deeskalierend wirkt.

Hofer abschließend: "Bei der gegenwärtigen Väter-Diskriminierung handelt es sich nicht um ein zufälliges Zusammenspiel unglücklicher Umstände in Einzelfällen, sondern um ein seit Jahrzehnten gewachsenes und gewolltes System, das flächendeckend ganz Österreich überzieht." Es sei Ideologie und linke Gesellschaftspolitik, Väter, aber auch Großeltern aus den Familien auszugrenzen und so der eigenen Wählerinnen-Klientel unter dem Deckmantel der Frauenpolitik vordergründig Vorteile zu verschaffen, die ganz klar auf Kosten der Kinder gingen.

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