GdG-KMSfB-Kattnig: Beschluss der Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene ist Gebot der Stunde

Konservative nicht nachvollziehbare Verschleppungstaktik

Wien (OTS) - (GdG-KMSfB/ÖGB). "Die konservative Forderung nach einer globalen Finanztransaktionssteuer und weitere Verschleppung bei der Einführung der Finanztransaktionssteuer ein reines Ablenkungsmanöver führt kein Weg an einer sofortigen EU-Regelung vorbei", erklärte heute, Montag, der Internationale Sekretär der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Thomas Kattnig. Die Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene steht bei der aktuellen Plenartagung des Europäischen Parlaments zur Abstimmung .++++

"Die EU-weite Einführung der Finanztransaktionssteuer ist alternativlos: Der Finanzmarkt wird stabilisiert, da kurzfristige Spekulationen weniger attraktiv werden, die öffentlichen Haushalte lukrieren damit Finanzmittel in der Höhe von rund 260 Mrd. für dringend notwendige Investitionen in essentielle öffentliche Dienstleistungen wie zum Beispiel Gesundheits- und Sozialdienstleistungen, Bildung und Armutsbekämpfung", sagte Kattnig und setzte fort: "."
"Ein weiterer positiver Effekt besteht darin, dass die Verursacher der Wirtschaftskrise zur Kassa gebeten werden. Das erwarten sich die EU-BürgerInnen. Es bleibt daher zu hoffen, dass in den konservativen und liberalen Fraktionen im EU-Parlament ein Umdenken erfolgt ist und das EU-Parlament geschlossen hinter der Forderung nach der Finanztransaktionssteuer steht", führte Kattnig aus. Nur mit ausreichendem Druck auf Kommission und Rat wird eine klare Regelung zur Entlastung der europäischen Länderbudgets zu verwirklichen sein.

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