Schwentner: Unbedarftheit Remlers bei Feminismus und Quote nicht zu entschuldigen

Grüne fordern Remler auf, weitere 100 Tage über Feminismus nachzudenken, bevor sie wieder eine Aussage tätigt

Wien (OTS) - Die Frauensprecherin der Grünen, Judith Schwentner, kritisiert die heutigen Aussagen von Familienstaatssekretärin Remler in der "Tiroler Tageszeitung" scharf: "Dass Feminismus schnell zu Fanatismus wird, wie Staatssekretärin Remler heute meinte, hätte man zum 50. Frauentag vielleicht gerade noch akzeptieren können. Zum 100. Frauentag aber zeugt das von einer Unbedarftheit, die in ihrer Position nicht zu entschuldigen ist".
Feminismus bedeutet nicht Frauen zu unterstützen oder sie zu irgendwas zu verpflichten, sondern es geht um Gleichberechtigung und Gleichstellung in unserer Gesellschaft. Auch wenn Remler erst seit 100 Tagen im Amt ist: "Wenn die Familienstaatssekretärin das nicht verstanden hat, sollte sie noch einmal 100 Tage darüber nachdenken, bevor sie etwas zum Thema Feminismus sagt", fordert Schwentner.

Als ebenfalls bedenklich sieht Schwentner Remlers Aussage zu Quoten:
"Man hat den Eindruck, dass selbst die ÖVP intern beim Thema Quoten weiter war als jetzt mit der Aussage der Staatssekretärin". Remler spricht von einer freiwilligen Selbstverpflichtung: "Das ist nur ein weiteres Zeugnis davon, dass der ÖVP an echter Veränderung nichts liegt", erklärt Schwentner und hält fest: "Es braucht gesetzlich verpflichtende Quoten, damit etwas weiter geht".

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