FPÖ: Neubauer: Faschisten marschieren gegen Bozen!

Bundespräsident Fischer zu 150 Jahr-Feierlichkeiten Italiens nicht eingeladen

Wien (OTS) - Italiens 150-Jahre-Feierlichkeiten werfen für Südtirol ihre Schatten voraus. "Nach der Feststellung des Südtiroler Landeshauptmannes Durnwalder, an diesen Feierlichkeiten am 17. März 2011 nicht teilzunehmen, weil das südliche Tirol historisch im Jahre 1861 nicht Teil Italiens gewesen sei, positionierten sich die römischen Politiker und hetzten seither gegen Südtirol. Heute soll es aus diesem Grund gar zu einem Aufmarsch von Neo-Faschisten in Bozen kommen", berichtet der freiheitliche Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer.

"Die Frage ist, wer solchen Typen eigentlich eine Genehmigung erteilt", ärgert sich Neubauer Neubauer. Die Organisation "Casa Pound" als Initiator des Faschistenaufmarsches sei eine berüchtigte neofaschistische Organisation, deren Krakeeler der Polizei bereits bekannt seien. "Jede anständige Demokratie und ihre öffentlichen Institutionen in Europa wissen, wie man solchen Agitatoren zu begegnen hat, nur Italien nicht. Das ist ein Trauerspiel - 150 Jahre nach der Einigung dieses Landes und 66 Jahre nach dem Tod Mussolinis", so Neubauer, der den Präfekten in Bozen auffordert, alle erforderlichen Schritte zu setzen, um die deutsche und ladinische Minderheit in Italien mit aller Kraft vor diesem Pöbel zu schützen.

Ganz nachvollziehbar ist für Neubauer die Aufregung der italienischen Politik wegen der Absage Südtirols für die Jubiläumsfeier nicht:
"Auch die Regierungspartei Lega Nord sieht keinen Grund zum Feiern und spricht sogar von einem Trauertag. Und der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer wurde, wie man mir schriftlich bestätigt hat, nicht einmal eingeladen."

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