FPÖ: Kitzmüller: Remler hat ihren neuen Job noch immer nicht verstanden

"Zur Erinnerung: Sie sind Familien-Staatssekretärin und nicht Sonderbeauftragte für Väterkarenz!"

Wien (OTS) - Familien-Staatssekretärin Verena Remler (ÖVP) sei offenbar ihre primäre Aufgabe nicht bewusst, die finanziellen Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern, erklärt FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller. "Frau Remler hat ihren Job noch immer nicht verstanden. Zur Erinnerung: Sie sind Familien-Staatssekretärin und nicht Sonderbeauftragte für Väterkarenz!"

Kitzmüller bezeichnet Remlers Aussagen im heutigen Ö1-Morgenjournal als ungeheuerlich: "Die einzige Maßzahl für das Gelingen des Kindergeldes ist offenbar die Väterbeteiligung geworden. Darauf werden nun sämtliche Modelle abgestimmt und evaluiert. Vielleicht sollte Remler noch ein Modell von 6 + 1 oder 3 + 0,5 Monaten anbieten. Da wäre die Väterbeteiligung bestimmt noch höher, und ihr Chef und Wirtschaftsminister würde sich freuen, dass die Mütter noch früher in den Arbeitsprozess zurückkehren." Die permanenten Eingriffe in die Familienpolitik mit dem Ziel, bewusst das Verhalten der Familien zu beeinflussen, seien eines liberalen Staats und seiner mündiger Bürger völlig unwürdig.

Was hingegen offensichtlich sei, übersehe Remler mit Absicht: Wenn immer noch drei Viertel aller Eltern sich für die Langvarianten entscheiden trotz gut dotierter Konkurrenz mit dem einkommensabhängigen Kindergeld, dann müsse der Grund dafür wohl sein, dass Mütter gerne die ersten Lebensjahre ihrer Kinder ausschließlich der Erziehung widmen. "Diese Frauen und ihre Familien zu unterstützen, interessiert Remler aber nicht einmal ansatzweise", kritisiert Kitzmüller. Die FPÖ-Familiensprecherin fordert für diese Familien die volle Bezugsdauer des Kindergeldes unabhängig davon, ob beide Eltern in Karenz gehen. Zudem müsse die Dauer der Karenz an die maximale Bezugsdauer des Kindergeldes angeglichen werden und somit drei Jahre betragen.

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