Neues Volksblatt "Anfang" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 5. März 2011

Linz (OTS) - Es ist sicher auch ein Diktat der leeren Kassen, dass gerade jetzt längst fällige Reformen in Gang kommen. Die Gesundheitsreform des Bundes ist eine der Reformen, die immer wieder in Angriff genommen wurden, dann aber im Dickicht der Kompetenzen, der unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Interessen hängen geblieben sind.
Seit gestern, seit der Konferenz der Gesundheitsreferenten der Bundesländer unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Josef Pühringer in Bad Schallerbach, stehen die Chancen besser, dass diesmal eine Reform zustande kommen kann. Erstens gibt es den gemeinsamen Willen der Länder, an der Reform des Bundes mitzuarbeiten; was nicht immer so war. Zweitens gibt es eine gemeinsame Position der Bundesländer; was vorher auch nicht so war. Und drittens haben, wie es scheint, alle Beteiligten eingesehen, dass mit dem Kopf durch die Wand keine gute Strategie ist.
Natürlich gibt es noch unterschiedliche Meinungen zwischen Bund und Ländern; vor allem, wenn es ums Geld geht. Und mit den Sozialversicherungen kommt ein weiterer Mitspieler dazu, mit dem man sich einigen muss. Aber: Ein Anfang ist gemacht. Und dass das in Oberösterreich gelungen ist, unter dem Vorsitz von Josef Pühringer, wird wohl kein Zufall sein.

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