ÖBB-Lehrlinge: Mädchen im Vormarsch

2011: 500 neue Lehrlinge bei den ÖBB

Wien (OTS) - Anlässlich des bevorstehenden internationalen Frauentages, besuchten die weiblichen Lehrlinge der ÖBB die Konzernzentrale am Wienerberg um zu zeigen, dass die bisherige Männerdomäne Technik immer mehr von Frauen erobert wird. Bundesministerin Doris Bures und Vorstandsvorsitzender Christian Kern empfingen die 318 Lehrmädchen um ihnen für ihr Engagement und ihre Ausbildungserfolge zu gratulieren. Auch ein wichtiges Signal für den gesellschaftspolitischen Auftrag der Ausbildung unserer Jugend wurde gesetzt: 2011 werden die ÖBB mit Unterstützung des BMVIT 500 neue Lehrlinge ausbilden. Die Bewerbungsfrist wird dafür bis zum 28.03.2011 verlängert.

"Heute sind die ÖBB weiblich" - unter diesem Motto besuchten alle Lehrlingsmädchen der ÖBB die Konzernzentrale des Unternehmens am Wienerberg. Als Symbol für den Vormarsch der Mädchen in der Lehrlingsausbildung trugen alle rote T-Shirts mit der Aufschrift "Heute sind die ÖBB weiblich". Auch für die Ministerin und den Bahn-Chef gab es eine symbolische Erinnerung an den "ÖBB-Lehrlingsmädchen-Tag": von den Lehrlingen in den ÖBB-Lehrwerkstätten selbstgefertigte Eisenbahnmodelle.

Mehr Lehrlinge für Österreichs Arbeitsmarkt
"Österreichs Wirtschaft braucht junge Menschen, die gut ausgebildet sind. Und die Jugendlichen brauchen Lehrplätze, wo sie gefördert und gefordert werden. Das wird bei den ÖBB geboten", so Verkehrsministerin Bures. Dank der kräftigen Unterstützung des Verkehrsministeriums lernen insgesamt 1.900 junge Menschen Berufe mit Zukunft; im Jahr 2011 werden wieder 500 Lehrlingen im Unternehmen aufgenommen. Damit wird im Herbst ein historischer Rekordstand von erstmals 1.900 an Lehrlingen erreicht. Aufgrund des großen Interesses und den zahlreichen Bewerbungen wird die Bewerbungsfrist bis zum 28.03.2011 verlängert. Anmelden kann man sich unter www.oebb.at/lehrlingsbewerbung

ÖBB: Nummer 1 bei technischen Lehrberufen - Mädchen erobern Technik Als größter technischer Lehrlingsausbilder in Österreich bilden die ÖBB derzeit insgesamt 1.850 Lehrlinge aus. Stolze 318 davon sind Mädchen, das entspricht rund 17% Prozent - im Vergleich zu 2005 ein Zuwachs um mehr als 20% - und der Anteil steigt weiter kontinuierlich an. Obwohl die Mehrzahl noch in kaufmännischen Bereichen innerhalb der ÖBB lernt, erobern immer mehr Mädchen die bisherige Männerdomäne Technik. Die Gründe dafür sind vielfältig, Interesse an Technik und keinen typischen Frauenberuf erlernen zu wollen sind sicher zwei der wichtigsten. "Ich bin stolz auf den hohen Frauenanteil bei unseren Lehrlingen und ermutige jedes Mädchen, auch einen technischen Lehrberuf zu ergreifen", so Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG. Verkehrsministerin Bures freut sich über den steigenden Frauenanteil bei den ÖBB-Lehrlingen: "Bei den ÖBB kommen jetzt verstärkt Frauen zum Zug. Ich freue mich, dass es so viele technikbegeisterte Mädchen gibt, die die Chance auf eine gute Ausbildung und einen Job mit Zukunftschancen ergreifen."

Die Bahn ist nicht nur einer der größten Ausbildner, sondern auch einer der besten. 90% der ÖBB-Lehrlinge haben ihre Lehrabschlussprüfung im Vorjahr positiv abgelegt. 40% der Lehrabschlüsse im Vorjahr erfolgten mit Auszeichnung oder gutem Erfolg. Und: Die ÖBB haben das offizielle Gütesiegel als "Staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb". Zwischen 60 und 70% der Jugendlichen, die ihre Lehre bei den ÖBB abschließen, bleiben im Unternehmen. Und auch den anderen stehen alle Türen offen. Denn wer einen Lehrabschluss bei den ÖBB hat, ist in Wirtschaft und Industrie eine gefragte Fachkraft.

Bei den ÖBB werden Berufe mit Zukunft erlernt, vorwiegend in technischen Bereichen, also Metalltechnik und Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Nachrichtenelektronik. Seit heuer gibt es auch Lehren in sechs Eisenbahnspezialberufen (Betriebstechnik, Transporttechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Sicherungstechnik, Fahrzeuginstandhaltungstechnik). Außerdem werden natürlich auch kaufmännische und Speditionsberufe angeboten. Ab Herbst 2011 wird es dann auch den neuen Lehrberuf "Tiefbauer/Gleisbautechniker" geben.

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