GPA-djp und vida: Plus 1,9 Prozent für Beschäftigte des Wiener Roten Kreuzes

Solidarität der Beschäftigten war Schlüssel zum Erfolg

Wien (OTS/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten des Wiener Roten Kreuzes konnten gestern nach zähen Verhandlungen abgeschlossen werden. Die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter sowie die Ist-Löhne und Gehälter werden mit 1. Februar 2011 um 1,9 Prozent angehoben. ++++

Ausschlaggebend für den Kollektivvertragsabschluss war die gemeinsame Streikdrohung der Beschäftigten aller Wiener Rettungs- und Krankentransportorganisationen. "Nur durch die gute Vernetzung und das geschlossene Vorgehen der BetriebsrätInnen und Beschäftigten konnte dieses Ergebnis erzielt werden", betont Eva Scherz von der GPA-djp.

Der Kollektivvertrag des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) wurde vergangenes Jahr erstmals gesatzt, und gilt damit seit Jahresbeginn 2011 für alle privaten Wiener Rettungs- und Krankentransportdienste, also auch für den Arbeitersamariterbund, das Grüne Kreuz und den Sozialmedizinischen Dienst. Ein neuerlicher Satzungsantrag wurde bereits vom Österreichischen Roten Kreuz beim Bundeseinigungsamt eingebracht.

"Die diesjährigen KV-Verhandlungen haben gezeigt, dass wir durch Solidarität und Abstimmung im Vorfeld auch bei schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen können. Diese gute Zusammenarbeit werden wir noch weiter vertiefen um für die Beschäftigten in diesem physisch wie psychisch heraufordernden Bereich ein möglichst gutes Arbeitsumfeld zu schaffen", kündigt vida-Bundesfachgruppensekretär Rudolf Wagner an.

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