VP-Korosec: Im AKH besteht enormer Reformbedarf auf mehreren Ebenen

Opposition fordert wegen Ungereimtheiten bei Auftragsvergaben erneut Sondersitzung des Gesundheitsausschusses

Wien (OTS) - "Im AKH ist längst nicht alles Eitel Wonne, da hilft auch das verzweifelte Schönreden der Führungsebene nichts", betont die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, in Replik auf die Aussagen des AKH-Direktors Krepler gegenüber der APA. So gehe etwa bei den Personalproblemen der Hebammen bereits seit über einem halben Jahr de facto kaum etwas weiter. "Es gibt keine Oberhebamme und mit der Personalbedarfserhebung hat man nach langem Zögern gerade erst begonnen. Das Schneckentempo geht zu Lasten der Wiener Patientinnen und Patienten sowie des Personals", kritisiert die VP-Abgeordnete.

Zu den dubiosen Vorgängen rund um die Handhabung von Auftragsvergaben tagt nach der ersten Sitzung im August 2010 demnächst ein weiteres Mal der Gesundheitsausschuss des Gemeinderates, nachdem die Opposition erneut eine Sondersitzung beantragt hat. Im Zuge dieser Sitzung werde man die zuständige Stadträtin sowie die Führungsebene im Wiener Krankenanstaltenverbund auch konkret fragen, wieso im AKH nur Vergaben aus der Periode 2008 bis 2010 stichprobenweise überprüft werden. "Offenbar sind die laufenden Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft zu einem Vergabeverfahren aus dem Jahr 2004 für die Stadt Wien kein Grund, tatsächlich Licht ins Dunkel zu bringen. Die ÖVP Wien wird hier auf alle Fälle dranbleiben, damit dieser Sumpf aus Korruption und Freunderlwirtschaft endlich trockengelegt wird", so Korosec abschließend.

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