klima:aktiv mobil und WIFI: Fit for E-Bike mit neuen Ausbildungen

Berlakovich unterstützt WIFI-Weiterbildungen und den Umstieg auf Elektrofahrräder

St. Pölten (OTS) - Fahren mit dem E-Bike wird in Österreich immer beliebter. Doch was tun, wenn der Akku plötzlich streikt oder die Fahrradcomputer nicht mehr funktioniert? Für Elektrofahrräder braucht es spezielles Know How, das sich FahrradfachhändlerInnen und FahrradmechanikerInnen ab dem Frühjahr zulegen können. In Zusammenarbeit des Lebensministeriums mit dem WIFI, der WKÖ Bundesgremium Handel mit Mode und Freizeitartikel (Fahrrad-fachhandel) und der Bundesinnung der Mechatroniker (Fahrradmechaniker) werden Grundlagen für die WIFI-Kurse "Fit for E-Bike" und "FahrradtechnikerIn" erarbeitet. Das Lebensministerium unterstützt die Erstellung der österreichweiten Ausbildungsstandards und finanziert die ersten TrainerInnenausbildungen. "Neue Technologien erfordern neue Ausbildungen. Das Lebensministerium unterstützt mit dem Masterplan green jobs die Entstehung neuer Berufsbilder im Bereich Umweltschutz und fördert zukunftsweisende Weiterbildungsschienen. Mit dem WIFI haben wir einen ausgezeichneten Partner gefunden, mit dem wir unsere langjährige und erfolgreiche Kooperation fortsetzen", so Umweltminister Niki Berlakovich.

Mit Umwelt-Know-how am Puls der Zeit

Die Nachfrage nach qualifizierten MitarbeiterInnen im Bereich Energie- und Umwelttechnik ist bereits heute sehr stark und wird noch weiter wachsen. Damit eng verbunden ist der Bedarf an entsprechendem Wissen und somit an hochwertigen, anerkannten Weiterbildungs- und Zertifizierungsprogrammen. "Das WIFI ist in Umwelt- und Energiefragen immer am Puls der Zeit und ein verlässlicher Partner für unsere Betriebe. Denn mit grünen Technologien lassen sich für Unternehmen schwarze Zahlen schreiben", sagt Sonja Zwazl, Präsidentin der WKO Niederösterreich. Für KMU sehen die WKO und das WIFI hier besonders großes Potenzial: "Es sind vor allem die KMU in Österreich, die "grün" wachsen. Das Wissen um Energieeffizienz und Umwelttechnik wird schon in fünf Jahren zur Grundfunktionalität jedes Unternehmens gehören, das wettbewerbsfähig sein will", ergänzt Monika Elsik, stellvertretende Institutsleiterin des WIFI Österreich.

E-Bike Boom dank klima:aktiv mobil Förderung

Seit zwei Jahren ist in Österreich ein E-Bike Boom zu verzeichnen. So stieg die Zahl der verkauften E-Bikes laut Angaben der Wirtschaftskammer von rund 3.000 im Jahr 2008 auf rund 20.000 im Jahr 2010 an. Damit erreichen die Elektrofahrräder inzwischen einen Marktanteil von 4 Prozent. ExpertInnen gehen mittelfristig von einem Marktpotential in Österreich für E-Bikes von bis zu 15 Prozent aus. Zum E-Bike Boom beigetragen hat auch die klima:aktiv mobil Elekrofahrradförderung des Lebensministeriums. Gemeinden und Betriebe werden pro Elektrofahrrad mit 400 Euro bei Ökostrom bzw. mit 200 Euro bei Normalstrom gefördert. Seit Beginn der Aktion wurden vom Lebensministerium rund 3.000 Elektrofahrräder gefördert.

Klimafreundlich und schneller mit dem E-Bike unterwegs

Das Verlagerungspotential von Elektrofahrrädern wurde im Vorarlberger Flottenversuch "Landrad" klar gezeigt: die durchschnittliche Kilometerleistung mit dem E-Bike war drei mal so hoch als mit dem Fahrrad, und rund ein Drittel der E-Bike Fahrten wurden vorher mit dem Pkw durchgeführt. Auch die durchschnittliche Fahrtweite ist mit dem Elektrofahrrad mit 7 Kilometer deutlich weiter als mit 2 Kilometer beim Fahrrad. "Bei diesem Flottenversuch hat sich ganz deutlich gezeigt, dass das Elektrofahrrad eine sehr gute und noch dazu klimafreundliche Alternative zum PKW ist. Das Lebensministerium führt daher auch 2011 die erfolgreiche klima:aktiv mobil Elektrofahrradförderung für Betriebe und Gemeinden weiter", so Berlakovich abschließend.

2008: 3.000 verkaufte E-Bikes (Marktanteil 1%)
2009: 12.000 verkaufte E-Bikes (Marktanteil 3%)
2010: 20.000 verkaufte E-Bikes (Marktanteil 4%)

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Pressesprecherin Lebensministerium
Tel.: 01-71100-6918
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