100 Jahre Frauentag - Heinisch-Hosek: Frauen in die Führungspositionen

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wien (OTS/SK) - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bekräftigte ihre Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen. Bei der Eröffnung der Ausstellung "FESTE.KÄMPFE 100 Jahre Frauentag" am Donnerstag im Österreichischen Museum für Volkskunde, präsentierte die Frauenministerin die Kernpunkte ihrer Arbeit. "Heute ist der Weg längst nicht zu Ende", so Heinisch-Hosek. Es müsse dafür gesorgt werden, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. ****

Heinisch-Hosek präsentierte im Rahmen ihrer Eröffnungsrede ein 3-Punkte-Paket zu ihren frauenpolitischen Forderungen. "Frauen sind so gut ausgebildet, wie nie zuvor", so Heinisch-Hosek. Dennoch spiegle sich das nicht in den Führungspositionen wider. Dies müsse geändert werden. Als zweiten Punkt bedarf es unter anderem einer Verbesserung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und drittens muss gleicher Lohn für gleiche Arbeit gewährleistet werden. In diesem Punkt wurde mit der Einkommenstransparenz ein wichtiger Schritt gesetzt.

"Wir müssen den Weg weiter gehen, damit auch zukünftige Generationen ein erfülltes Leben haben können", betonte Heinisch-Hosek nach einem kurzen Überblick über die frauenpolitischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. "Der Weg war ein langer, ein mühsamer", so Heinisch-Hosek. Doch Gleichstellung sei in den Köpfen gelandet. "Es hapert aber noch an der Umsetzung", bekräftigte Heinisch-Hosek.

Auch die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger bekräftigte: "Es ist viel erreicht worden, vor allem von der Frauenbewegung". Der Internationale Frauentag sei jedes Jahr ein Tag, an dem die frauenpolitischen Forderungen laut und öffentlichkeitswirksam gestellt werden können. "Wir sind noch weit weg von Halbe/Halbe", so Frauenberger. "Wir wollen die Hälfte dieser Welt". (Schluss) pep/up/mp

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