ORF-Stiftungsrat (1): ORF und ORF-Konzern übertreffen mit EGT von 24,9 Mio. Euro geplantes Jahresergebnis 2010

Personalstand seit 2007 um rund 500 Dienstposten gesenkt - Personalaufwand um rund 59 Mio. Euro seit 2008 gesenkt

Wien (OTS) - ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und der Kaufmännische Direktor Mag. Richard Grasl präsentierten dem ORF-Stiftungsrat in dessen Plenarsitzung am 3. März 2011 unter dem Vorsitz von Brigitte Kulovits-Rupp die positiven Daten des vorläufigen ORF-Jahresabschlusses 2010: Der ORF-Konzern übertrifft demnach durch die konsequente Umsetzung der Sparmaßnahmen das geplante Ergebnis für das Jahr 2010 deutlich. Das Konzern-EGT beträgt 24,9 Mio. Euro. Der Personalstand konnte seit 2007 um mehr als 500 Dienstposten, der Personalaufwand um rund 59 Mio. Euro seit 2008 gesenkt werden. Auch die Konzernmutter ORF bilanziert seit langem erstmals wieder positiv.

Generaldirektor Alexander Wrabetz: "Ich bin sehr zufrieden darüber, dass die seit 2008 eingeleiteten Strukturmaßnahmen nun greifen und es gelungen ist, den Turnaround zu schaffen und den ORF wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. Wir haben dieses Ergebnis aus eigener Kraft erreicht, Personalaufwand und Personalstand konnten nachhaltig gesenkt werden. Die Mittel aus der Teilrefundierung haben wir in zusätzliche Programmvorhaben und langfristige Kostensenkungsmaßnahmen investiert. Besonders erfreulich ist, dass auch die Konzernmutter ORF erstmals seit 2005 wieder positiv abschließen wird. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens, die bei deutlich gesunkenem Personalstand heute mehr Programmleistungen denn je erbringen!"

Kaufmännischer Direktor Richard Grasl: "Durch unsere Sparmaßnahmen haben wir den ORF fit für die anstehenden Herausforderungen gemacht. Gemeinsam haben wir unter Mitwirkung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer großen Anstrengung für das Unternehmen das vom Stiftungsrat geforderte ausgeglichene Ergebnis erreicht. Wir haben damit eine langfristige und nachhaltige Senkung der Kostenbasis des ORF eingeleitet und werden diesen erfolgreichen Weg in den kommenden Jahren fortsetzen."

Positive Entwicklung des ORF-Konzerns

Mit 24,9 Mio. Euro liegt das Konzern-EGT um 24,8 Mio. Euro über Plan. Gegenüber 2009 hat sich das Jahresergebnis des ORF-Konzerns damit um 69,2 Mio. Euro verbessert. Die Umsatzerlöse des ORF-Konzerns liegen 2010 bei 920,4 Mio. Euro (2009: 868,5 Mio. Euro) inklusive der Erträge aus der Teilrefundierung der Gebührenbefreiungen, die die Erlöse aus Programmentgelten auf 580,2 Mio. Euro (2009: 526,4) ansteigen ließen. Die Werbeeinnahmen betragen 2010 216,2 Mio. Euro (2009: 222,6 Mio. Euro).

Personalstand weiter gesunken: -500 VZÄ seit 2007

Mit 3.229 VZÄ im Jahresdurchschnitt 2010 konnte der ORF-Konzern seinen Personalstand beim ständigen Personal gegenüber 2009 um 295 VZÄ senken. Auch der Planwert für 2010 wird um 74 VZÄ unterschritten. Gründe hierfür sind die nachhaltigen Personaleinsparungen (250er und 190er Paket) und sehr restriktive Nachbesetzungen. Seit 2007 ist der Personalstand um mehr als 500 VZÄ oder 13,7 Prozent gesunken.

Personalaufwand weiter gesunken: -58,7 Mio. seit 2008

Der Personalaufwand des ORF liegt mit 346,0 Mio. Euro um 29,3 Mio. Euro unter dem Wert des Jahres 2009. Grund dafür sind die nachhaltigen Personaleinsparungen. Langfristige Restrukturierungsmaßnahmen sind auch der Grund für die Überschreitung des eigentlichen Planwertes für 2010 um 7,3 Mio. Euro in diesem Bereich.

Konzernmutter erstmals seit 2005 mit positivem EGT

Auch die Konzernmutter wird mit einem EGT von 2,1 Mio. Euro zum ersten Mal seit 2005 wieder positiv bilanzieren. Die zur Erreichung des Turnarounds auch in der Mutter gesetzten Maßnahmen haben damit erfreulich rasch gegriffen.

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