LH Dörfler: Sicherheitsdienst im Asylwerberheim bewährt sich

Innerhalb der ersten 24 Stunden bereits tätig geworden - Mehr Sicherheit für Kärntner Bevölkerung

Klagenfurt (OTS/LPD) - Seit gestern, Mittwoch, wird das Asylwerberheim im Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht, welches zum Großteil von Schwarzafrikanern bewohnt wird, von einer privaten Sicherheitsfirma überwacht, die Ein-und Ausgänge werden kontrolliert. Bereits in den ersten 24 Stunden der privaten Überwachung des Asylwerberheimes kam es zum ersten Polizeieinsatz. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wollte ein Mann unerkannt in das Gebäude eindringen. Der Mann konnte von den Sicherheitskräften angehalten und der Polizei übergeben werden. "Dieser Vorfall bestätigt, dass die gesetzte Maßnahme zum Schutz der Kärntner Bevölkerung notwendig ist", betonte, heute, Donnerstag, Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler.

Seit geraumer Zeit ist das Asylquartier als "Drogenhochburg" den Behörden bekannt. Bei der zuletzt im Juli 2010 durchgeführten Razzia konnten neun Personen wegen Verstoßes gegen das Suchtmittelgesetz festgenommen werden. Ausschreitungen und Drohungen gegenüber dem Betreiber und dessen Personal waren schließlich ausschlaggebend für die Beauftragung einer privaten Sicherheitsfirma durch den Betreiber.

"Die derzeit stattfindenden Personenkontrollen und Visitierungen der Bewohner stellen sicher, dass das Heim nicht von unbefugten Personen betreten wird und dass Drogen und Alkohol nicht mehr ins Quartier geschmuggelt werden können", erklärte der Landeshauptmann, der bereits in der Vergangenheit eine Verschärfung der Hausordnung veranlasste, wonach der Konsum von Alkohol und Suchtmitteln im Heim ausdrücklich verboten wurde.

Auf Basis des derzeit in Österreich geltenden Fremdenrechts sind Abschiebungen aufgrund der Strafrahmen der verübten Delikte nicht möglich. "Zum Schutz der Kärntner Bevölkerung und vor allem unserer Jugend sehe ich es daher als meine Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass Drogenumschlagplätze wie jener in diesem Asylheim bekämpft werden", betonte Dörfler, der abermals die Exekutive und die Staatsanwaltschaft auffordert, in dieser Angelegenheit restriktiver zu agieren.
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