BZÖ-Grosz: Statt Kampusch-Fall aufzuklären jagt Grazer Justiz die Aufdecker

"Grazer Staatsanwaltschaft wird immer mehr zum Fall eines Untersuchungsausschusses"

Graz/Wien (OTS) - "Statt endlich die grauenvolle Vertuschung rund
um die sogenannte "Entführung" von Natascha Kampusch aufzuklären, jagt die Grazer Justiz den Aufklärer. Die Vorgänge und die offensichtliche Involvierung der Grazer Staatsanwaltschaft in diesen einzigartigen Justizskandal wird immer mehr zum Fall eines eigenen Untersuchungsausschusses. Welchem Auftrag kommt hier die Grazer Staatsanwaltschaft nach und was will man schlussendlich vertuschen?", kommentierte der steirische BZÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz den heute geplatzten Prozesstag um eine fadenscheinige Anklage gegen den Bruder des unter ungeklärten Umständen zu Tode gekommenen Kampusch-Ermittlers.

"Der verzweifelte Bruder des zu Tode gekommenen Chefermittlers der Causa Kampusch will seine Erfahrungen über die zweifelhaften Vorgänge in der Causa Kampusch einzelnen Abgeordneten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und die Grazer Justiz lässt einen Haftbefehl gegen ihn ausstellen um dies zu verhindern. Es wird Zeit, dass die Legislative in Form des Nationalrates die außer Rand und Band geratene Säule der Justiz einmal überprüft. Nachdem nicht auszuschließen ist, dass auch Justizangehörige in die sogenannte "Entführung der Frau Kampusch" involviert sind, kann man diesen Fall - schon allein wegen der latenten Verdunkelungsgefahr - den Justizorganen nicht überlassen", warnt Grosz.

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