FPK-Scheuch: Ist Inzko am Konsens in der Ortstafelfrage wirklich interessiert?

Klagenfurt (OTS) - Starrsinnigkeit und fehlende Ernsthaftigkeit wirft heute FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch dem Chef-Verhandler der Slowenen, Valentin Inzko, betreffend die Ortstafelfrage vor. "Anscheinend werden die Qualitäten von Herrn Inzko als Diplomat doch ein wenig überschätzt. Wenn jemand in einer so sensiblen Materie eigentlich mehrfach ins Fettnäpfchen tritt wie z.B. mit seiner Rede zum 10. Oktober oder ein weit überzogenes Forderungspapier der Slowenen vorlegt, zeugt dies nicht gerade von aller größtem Geschick", so Scheuch.

Wenn Herr Inzko aber jetzt meine, die Kärntner Ortstafelfrage mit einem Gebrauchtwagenkauf zu vergleichen und auch gleich feststellt, dass er gegen eine Volksbefragung und somit eine breite Einbindung der Menschen in Kärnten ist, könne das eigentlich nur Kopfschütteln auslösen, ist der FPK-Klubobmann überzeugt.

Nachdem Inzko an den letzten Verhandlungen aus wichtigen Termingründen auch nicht einmal teil genommen habe, scheint für ihn die Kärntner Ortstafelfrage wohl eher nicht die Causa prima zu sein. "Dass Inzko darüber hinaus über Ortstafelstürmer philosophiert und mit großer Wahrscheinlichkeit nach den Erkenntnissen von Historikern reale Bombenleger heute noch in seinen Reihen sitzen, zeigt die einseitige Weltsicht von Inzko einmal mehr. Täglich zu beteuern, dass man am Konsens interessiert ist und in Wahrheit eigentlich Extrempositionen eizunehmen, passt halt nicht recht in das Bild eines glaubwürdigen Diplomaten", schließt Kurt Scheuch.

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