BZÖ-Petzner empört über Aufruf von ORF-Korrespondenten zu Luftangriffen gegen Libyen

Karim El-Gawhary: "Wir brauchen Luftangriffe! Wir brauchen Luftangriffe!"

Wien (OTS) - Als einseitig, nicht objektiv und hetzerisch
bezeichnet der Mediensprecher des BZÖ, NRAbg. Stefan Petzner, die Berichterstattung des ORF über die Libyen-Krise und die Entwicklungen im Nahen Osten. Jüngster und schockierender Anlass für diese Kritik ist eine heutige Stellungnahme des ORF-Nahost-Korrspondenten Karim El-Gawhary im ORF-Radio in welcher El-Gawhary unter Verweis auf einen freilich namentlich nicht genannten Militärrat mehrmals Luftangriffe gegen Libyen fordert. Karim El-Gawhary: "Wir brauchen Luftangriffe! Wir brauchen Luftangriffe!"

Für den Mediensprecher des BZÖ hat dieser hetzerische Aufruf für Luftangriffe gegen Libyen mit unabhängiger und objektiver Berichterstattung nichts mehr zu tun und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nichts verloren. Überhaupt falle der hochgejubelte Karim El-Gawhary immer wieder durch bewusst manipulative, verzerrte und offensichtlich einseitig politisch motivierte Berichterstattung auf. Petzner: "Der ORF hat die tatsächlichen Ereignisse zu berichten und nicht die persönlichen Meinungen und Empfindungen eines Korrespondenten. Und dass Herr El-Gawhary indirekt sogar zu Luftangriffen gegen Libyen aufruft, ist schlichtweg inakzeptabel, grob fahrlässig und journalistisch unseriös."

Das BZÖ spreche sich für den Weg des Dialoges aus und entschieden gegen Luftangriffe und militärische Kampfeinsätze. "Wohin ein Militäreinsatz im reinen Interesse der USA führt, sehen wir im Irak, wo die angebliche Befreiung durch einen Militärschlag dazu geführt hat, dass es heute fast täglich Terror, Bomben und Tote gibt."

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