SoHo: SoHo-Landesorganisation Salzburg gegründet

Brenner: Salzburg braucht eine starke sozialdemokratische Interessenvertretung für Lesben, Schwule und Transgender-Personen

Wien (OTS/SK) - Salzburg hat eine sozialdemokratische Interessenvertretung für Lesben, Schwule und Transgender! Die Salzburger SoHo (Sozialdemokratie & Homosexualität) wurde gestern offiziell in der Landesgeschäftsstelle der SPÖ Salzburg aus der Taufe gehoben. Einer der Gratulanten war Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter David Brenner: "Das Thema Gleichberechtigung gehört ganz essenziell zum sozialdemokratischen Grundverständnis. Daher begrüße ich es sehr, dass jetzt die SoHo Salzburg gegründet wird. Denn auch in Salzburg braucht es eine starke sozialdemokratische Interessenvertretung für Lesben, Schwule und Transgender-Personen, die sich konsequent für deren Gleichstellung einsetzt. Dabei geht es um gesetzliche Rahmenbedingungen ebenso wie um Toleranz und wechselseitigen Respekt. Das Ablegen überkommener Vorurteile und die weitere Anpassung der gesellschaftlichen Lebensumstände an die Realitäten des 21. Jahrhunderts darf jedenfalls kein bloßes Lippenbekenntnis sein, sondern muss tagtäglich gelebt werden. Genau dafür steht und arbeitet die SoHo." ****

Landesvorsitzender der Soho Salzburg ist Georg Djundja: "Die SoHo Salzburg wird sich in der Salzburger Parteienlandschaft Bewusstseinsbildung für die Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen einsetzen. Es kann nicht sein, dass es in der heutigen Zeit, in unserem Land noch immer Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung gibt - sei es im privaten Umfeld oder sogar aufgrund fehlender Gesetze. Ich bedanke mich bei meinem Vorstandsteam sowie der SPÖ Salzburg, dass nun endlich auch in unserem Bundesland eine SoHo vertreten ist, sodass wir gemeinsam für Gleichstellung kämpfen können. Denn wie heißt es schon in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren!"

Uwe Höfferer, Salzburgs SPÖ-Landesgeschäftsführer, erwartet sich durch die Gründung der SoHo Salzburg weitere Schritte auf dem Weg zur Gleichstellung. Die Gleichstellung der eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe, etwa im Namensrecht und in den Kollektivverträgen sowie die Adoptionsmöglichkeit von Kindern für Lesben und Schwule sind hier als weitere Schritte zu erwähnen. "Darüber hinaus sollte die Verpartnerung überall im selben Saal wie die Trauungen erfolgen und nicht im Hinterzimmer", so Höfferer.

Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie & Homosexualität), begrüßt die neue SoHo Landesorganisation als einen weiteren wichtigen Schritt zu Gleichberechtigung und Gleichstellung:
"Mit der Gründung der SoHo Salzburg sind die sozialdemokratischen Lesben, Schwulen und Transgender wieder stärker geworden im Kampf gegen Vorurteile und Intoleranz. Ich wünsche Georg Djundja, dem Landesvorsitzenden der SoHo Salzburg, und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern das Allerbeste. Bei der SPÖ Salzburg, insbesondere bei Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, bei David Brenner und bei Uwe Höfferer bedanke ich mich herzlichst für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Gründung der SoHo Salzburg." (Schluss) up/mp

Hinweis: Unter www.soho.or.at sind in Kürze Fotos zur Einweihung der SoHo Salzburg abrufbar.

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