FA-Rösch an Tumpel: Wie soll Finanzamt den "automatischen Steuerausgleich" umsetzen?

Freiheitliche Arbeitnehmer haben datenschutzrechtliche Bedenken

Wien (OTS/fpd) - Starke Zweifel an der Umsetzbarkeit eines automatischen Steuerausgleiches nach einer gewissen Frist, wie ihn AK-Präsident Herbert Tumpel fordert, hat der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch: "Bei der sogenannten Arbeitnehmerveranlagung haben Arbeitnehmer zahlreiche Möglichkeiten zur Absetzbarkeit, wie etwa Pauschalen, Versicherungen, Alleinverdienerabsetzbetrag für Kinder und vieles mehr. Es stellt sich die Frage, wie das Finanzamt einen automatischen Steuerausgleich durchführen will, wenn es nicht über die entsprechenden Daten verfügt, ohne, dass der Datenschutz verletzt wird", hinterfragt Rösch. Es könnte auch durchaus passieren, dass die Arbeitnehmer bei einem automatischen Steuerausgleich nicht das volle Geld zurückbekommen, welches ihnen rein rechtlich zustünde, meint der FA-Obmann.

Auch verlangt Rösch Aufklärung darüber, wie das Finanzamt mit jenen Fällen umgehen soll, welche zu einer Einkommenssteuererklärung verpflichtet sind und auch die entsprechende Frist müsse der AK-Präsident konkretisieren, da man bis zu fünf Jahre zurück einen Steuerausgleich durchführen kann "Die Idee klingt zwar gut, aber zu viele Fragen sind offen, an welchen eine Umsetzbarkeit scheitern dürfte", so Rösch abschließend. (Schluss) hn

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