VP-Korosec ad Wehsely: Unglaubliche 4 Monate Wartezeit auf OP-Termin werden seitens der Stadt Wien als konstant niedrig bezeichnet

Managementprobleme im Wiener Gesundheitswesen setzen sich fort

Wien (OTS) - "Seit vielen Jahren fordern wir eine Verbesserung des Operationsmanagements im Wiener Krankenanstaltenverbund. Gehört wurde dies Seitens der Gesundheitsstadträtin selten", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, angesichts der heutigen Presseaussendung von Stadträtin Wehsely bezüglich des OP-Anmeldesystems in Wiener Spitälern.

Ein Bericht des Rechnungshofes belegte einmal mehr: Ordensspitäler haben ein wesentlich effizienteres Kostenmanagement und höhere Leistungsintensität als die Krankenhäuser des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Bei Überprüfung der Orthopädien in den Krankenhäusern der Barmherzigen Schwestern, des Otto Wagner Spitals und des Donauspitals schnitt das Ordensspital in sehr vielen Bereichen weit besser ab als die beiden KAV-Spitäler.

"Eigenlob ist wohl bei den von Wehsely genannten Zahlen nicht angebracht. Auch wenn sie meint, dass 140 Tage Wartezeit auf einen OP-Termin konstant niedrig sind, sehen dies die Wienerinnen und Wiener, die Schmerzen über vier Monate, ohne behandelt zu werden, ertragen müssen, mit Sicherheit nicht ganz so!", so Korosec weiter.

"Es ist eine Politik der Ankündigungen und leeren Versprechungen, die Wehsely betreibt. Von effizienter Gesundheitspolitik kann man insofern nicht sprechen, solange die Ordensspitäler bei Überprüfungen durch den Rechnungshof entscheidend besser abschneiden", schließt Korosec.

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