Atomenergie ist nicht nachhaltig - Wasserkraft schon

Während die Töpfe für die Förderung von Ökostrom in Österreich leer sind, werden von der Bundesregierung jährlich 40 Mio. Euro für EURATOM ausgegeben

Wien (OTS) - 40 Mio. Euro gibt das Land Österreich pro Jahr für die "Förderung des Fortschritts auf dem Gebiet der Kernenergie" -sprich den EURATOM-Vertrag - aus. Eine Form der Energiegewinnung die, wie in der Vergangenheit immer wieder gesehen, große Risiken birgt. Gleichzeitig sind die Fördermittel für den Ausbau umweltfreundlicher, nachhaltiger und risikoarmer Energiegewinnungsformen, wie der Wasserkraft, vollends ausgeschöpft.

"Die österreichische Bevölkerung hat sich vor mehr als 30 Jahren mehrheitlich gegen die Atomenergienutzung ausgesprochen. Dementsprechend sollten wir unsere Steuergelder besser in die Forschung, die Entwicklung und den Ausbau von Erneuerbaren Energien stecken, die unsere Energieversorgung tragen werden.", betont DI Martina Prechtl, Geschäftsführerin von Kleinwasserkraft Österreich.

Sie mahnt ein, dass die Novellierung des Ökostromgesetzes längst überfällig ist: "Da besteht dringender Handlungsbedarf! Wenn nicht rasch das Gesetz geändert wird und Mittel für die Ökostromentwicklung in Österreich frei gemacht werden, kommen nicht nur der Neubau und die Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerken zu erliegen! Es ist wirklich nicht einzusehen, dass man an einer großzügigen Unterstützung von Atomenergie derart festhält, während man die Nutzung der heimischen und umweltfreundlichen Energieressourcen vernachlässigt."

Deshalb schließt sich der Verein Kleinwasserkraft Österreich den Forderungen zum Ausstieg aus dem EURATOM-Vertrag an.

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Kleinwasserkraft Österreich
DI Martina Prechtl
Tel.: 01/522 07 66
Mail: m.prechtl@kleinwasserkraft.at

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