"Treffpunkt Medizin" am 4. März auf TW1

Die TW1 Medizinsendung beleuchtet mit einem Special zu Darmkrebserkrankungen u.a. die neuesten Forschungsergebnisse sowie die enorme Wichtigkeit einer Vorsorgekoloskopie.

Wien (OTS) - 2500 Menschen passen in die Wiener Staatsoper -
ebenso viele sterben österreichweit jährlich an den Folgen von Darmkrebs. Eine regelmäßige Darmspiegelung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr würde diesbezüglich viel Leid ersparen. Von den jährlich 5000 erkrankten Menschen könnte in 9 von 10 Fällen die Erkrankung verhindert werden.

Welche Präventionsmaßnahmen es gibt, wie man mit einer Diagnose umzugehen hat, welche unterschiedlichen Therapieverfahren möglich sind und welche komplementärmedizinischen Maßnahmen zur Verfügung stehen, erklären namhafte Experten aus Österreich in der nächsten Folge "Treffpunkt Medizin". Die Sendung spannt einen informativen Bogen von der Vorsorge über die Operation sowie die Chemotherapie bis hin zu Ernährung und Rehabilitation. Dazu zählen ebenso die psychologische Komponente sowie das Erlernen eines weiteren gesunden Lebensweges nach einer Erkrankung.

Im Rahmen einer schmerzfreien Vorsorgeuntersuchung - der sogenannten Koloskopie - bestünde laut Med. Univ. Dr. Friedrich A. Weiser, dem Facharzt für Chirurgie vom Wiener Ärztezentrum Ost, die Möglichkeit, bei über 90 Prozent der Patienten einer Darmkrebserkrankung entgegenzuwirken: "Hier kann man Frühformen verhindern, indem ich zunächst völlig harmlose Polypen - die Vorstadien der Erkrankung -entferne."

Um eine qualitätsgesicherte Darmspiegelung zu garantieren, sind u.a. bestimmte Hygienevoraussetzungen sowie eine entsprechende Prämedikamentation für die sanfte Koloskopie zu beachten. Um diesbezüglich einen Arzt mit ausreichender Erfahrung zu finden, besteht die Möglichkeit, sich auf der Homepage der österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) zu informieren. "Oder sie fordern eine entsprechende Broschüre bei der Krebshilfe an - dort sind alle aufgelistet, die diese Qualität bringen", verrät Prim. Univ. Doz. Dr. Werner Weiss, der Facharzt für Innere Medizin von der Wiener Rudolfstiftung.

Ebenso zu Wort kommt einer der österreichweit wohl anerkanntesten Fachärzte für Chirurgie Univ. Prof. Dr. Michael Gnant. Er weiß, dass der westliche Lebensstil - die teilweise schlechten Ernährungsgewohnheiten in Kombination mit der Bewegungsarmut - eine wesentliche Ursache für Darmkrebs darstellt. Wenn auf Ernährung und Lebensstil geachtet wird, "kann man einen wesentlichen Beitrag leisten, das Auftreten der Erkrankung zu verhindern."

Über neue Antikörpertherapien sprechen u.a. der Wiener Facharzt für Innere Medizin und Hämatoonkologie Univ. Prof. Dr. Werner Scheithauer sowie Univ. Prof. Dr. Angelika Reiner-Concin, die Vorstandsvorsitzende des Pathologisch-Bakteriologischen Instituts des Donauspitals - SMZ Ost. Sie erklärt in der TW1 Medizinsendung, in welcher Form biologische Substanzen in Kombination mit Chemotherapie den Krebs ausbrennen können.

"Treffpunkt Medizin"
Mit Reportagen vor Ort - aus Arztpraxen, Kliniken, Reha-Zentren, Forschungslaboratorien sowie Ärzte-Kongressen mit internationaler Bedeutung für die Fachwelt - bietet TW1 mit seiner Medizinsendung die Möglichkeit, sich über ein breites Spektrum diverser medizinischer Themen zu informieren. International anerkannte Experten aus Medizin und Forschung machen den Zusehern komplexe medizinische Zusammenhänge begreifbar und vermitteln im Sinne einer Patientenaufklärung.

Sendezeiten:

"Treffpunkt Medizin":
Erstausstrahlung: Fr, 4.3.2011 um 19:15-19:45 Uhr
Weitere Ausstrahlungen: Sa, 5.3.2011 um 04:30-05:00 Uhr und 05:30-06:00, So, 6.3.2011 um 18:00-18:30 Uhr und 22:45-23:15 Uhr, Mo, 7.3.2011 um 16:05-16:35 Uhr, Di, 8.3.2011 um 13:05-13:35 Uhr und Mi, 9.3.2011 um 10:05-10:35 Uhr

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ORF/TW1
Mag. Birgit Reiter
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