Tumpel fordert automatischen Steuerausgleich

AK Wien erinnert ArbeitnehmerInnen anlässlich der Steuerspar-Aktion: Auf den Steuerausgleich nicht vergessen!

Wien (OTS) - 15.000 Wienerinnen und Wiener haben allein in den ersten zwei Wochen der Steu-eraktion die Services der AK Wien in Anspruch genommen, um sich Geld von der Steuer zurückholen zu können. Die ArbeitnehmerInnen könnten es dabei aber leichter haben: Dafür fordert AK Präsident Herbert Tumpel einen automatischen Steuerausgleich. Mehr als 200 Mio. Euro lassen die ArbeitnehmerInnen jedes Jahr beim Finanzamt liegen, weil sie die ArbeitnehmerInnenveranlagung nicht machen. "Dieses Geld steht ihnen aber zu und sie könnten es auch gut gebrauchen", so Tumpel. Deshalb sollten die Finanzämter aktiv an die ArbeitnehmerInnen herantreten, dass diese ihren Jahresausgleich durchführen. Außerdem sollte in Zukunft nach einer bestimmten Frist automatisch ein Steuerausgleich zu Gunsten all jener ArbeitnehmerInnen gemacht werden, die bis dahin nicht selbst aktiv geworden sind. Zugleich erinnert die AK: Gerade ab dieser Woche macht es Sinn, die ArbeitnehmerInnenveranlagung - auch als Jahresausgleich bekannt - zu machen und beim Finanzamt einzureichen. Denn bis Ende Februar mussten die Betriebe die Daten über die Auszahlungen an ArbeitnehmerInnen ans Finanzamt weiterleiten.

Insgesamt 15.000 Beschäftigte haben sich allein in den ersten zwei Wochen bei der AK Wien Broschüren bestellt, auf der Homepage Infos geholt, wie sie über die ArbeitnehmerInnenveranlagung Steuer zurückholen - oder sie kamen direkt zu den Steuerberatungstagen der AK Wien. Und es zahlt sich aus: Durchschnittlich kann sich jede/r Beschäftigte rund 200 Euro pro Jahr zurückholen. Damit die ArbeitnehmerInnen auch bekommen, was ihnen zusteht, gibt es von Seiten der AK jede Menge Tipps, wie die Arbeitnehmerveranlagung ganz einfach klappt. Auf www.holdirdeingeldzurueck.at gibt es Informationen, Broschüren und Musterbriefe, die zeigen, wie es geht. "Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Menschen sich das Geld das ihnen zusteht auch holen, damit ihnen mehr im Geldbörsel bleibt. Das stärkt die Kaufkraft und kurbelt die Wirtschaft an", so Tumpel. Und er fordert mehr Gerechtigkeit ins Steuersystem: "Arbeit ist noch immer zu hoch, Vermögen viel zu niedrig besteuert."

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Sonja Fercher
Tel.: +43-1 501 65-2153
sonja.fercher@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001