Frauenberger / Krotsch: Gesetzliche 40%ige Frauenquote für österreichische Aufsichtsräte und Vorstände verwirklichen!

Wien (OTS/SPW) - Am heutigen Donnerstag findet in ganz Wien eine Verteilaktion der Wiener SPÖ-Frauen anlässlich des bevorstehenden Internationalen Frauentags am 8. März statt. In allen Wiener Bezirken werden Einladungen zu den Frauentagsveranstaltungen und insgesamt ca. 28.000 Kipferl an PassantInnen verteilt. Frauenstadträtin Sandra Frauenberger nutzte die Aktion, um mit den Wienerinnen ins Gespräch zu kommen und über deren wichtigste Anliegen zum 100. Frauentag zu sprechen. Dabei zeigte sich, Einkommensgerechtigkeit und Chancengleichheit stehen nach wie vor an oberster Stelle: "Frauen haben sich sehr viel erkämpft, von echter Gleichstellung kann aber auch 100 Jahre nach dem 1. Internationalen Frauentag keine Rede sein", stellte die Wiener Frauenpolitikerin fest und betonte weiter, dass "Halbe-Halbe aus der Mottenkiste" geholt werden und an die Spitze der Agenda gestellt werden müsse. Ebenso sei die Forderung "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" aktueller denn je. Wien gehe mit guten Beispiel voran, indem die Gehälter von rund 65.000 Magistratsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern - anonymisiert und nach Berufsfunktionen aufgelistet - in Zukunft veröffentlicht werden: "Für Transparenz bei den Einkommen zu sorgen, bedeutet Benachteiligungen sichtbar zu machen", so Frauenberger.****

In dieselbe Kerbe schlägt auch die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch, die den Kampf für Frauenrechte "als stetigen Prozess" sieht. So komme innerhalb des Wiener Magistrats seit 1997 eine Frauenquote für Führungspositionen zur Anwendung. Damit konnte der Anteil von Abteilungsleiterinnen erfolgreich von fünf auf 36 Prozent erhöht werden. Dieses Ergebnis beweise, dass "Quoten für Aufsichtsräte und die Herstellung von Transparenz bei den Gehältern notwendige und richtige Schritte sind, um eine Einkommens- und Verteilungsgerechtigkeit voranzutreiben!", betonte Krotsch. Daher wurde im letzten Wiener Gemeinderat von SPÖ und Grüne auch ein gemeinsamer Resolutionsantrag eingebracht, mit dem eine gesetzliche 40%ige Frauenquote für österreichische Aufsichtsräte und Vorstände gefordert wird.

"Außer Frage steht, dass es auch zum 100-jährigen Jubiläum des Frauentages noch vieles zu tun und zu verbessern gibt. Die Sozialdemokratie setzt sich jedoch seit jeher für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein und in den letzten hundert Jahren konnten mit dem Gleichbehandlungsgesetz, der Fristenregelung oder mit dem allgemeinen Frauenwahlrecht essentielle Errungenschaften verwirklicht werden. Diesen erfolgreichen Weg werden wir gemeinsam mit den Wienerinnen fortsetzen", betonten Frauenberger und Krotsch unisono abschließend.

HINWEIS:
In Kürze stellt der Pressedienst der SPÖ Wien Bilder der Aktion unter
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(Schluss) nk

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