Bundeskanzler Faymann: "Kampf gegen Frauenarmut ist zentrales Thema"

Rede anlässlich Festveranstaltung zum bevorstehenden Jubiläum am 8. März

Wien (OTS) - "Wir erinnern uns besonders zum Frauentag daran, dass viele Betroffenen der Wirtschaftskrise Frauen sind, die nun unverschuldet in Armut leben müssen. Das ist vor allem deshalb umso schmerzlicher, weil es Leute gibt, die nach der Krise nun erneut Profite machen und es sich gut gehen lassen. Als Konsequenz dieser Wirtschaftskrise müssen wir daher gegen Spekulation vorgehen und dagegen auch europaweit unsere Stimme erheben. Die Armut von Frauen nach der Wirtschaftskrise ist für mich ein zentrales Thema des Frauentages", so Bundeskanzler Werner Faymann heute bei der Festveranstaltung "100 Jahre Frauentag in Österreich" in Wien.

Bundeskanzler Faymann erinnerte auch an die Zukunftsthemen des Landes und an die Bedeutung von Bildung und Ausbildung. Die frühe Förderung junger Menschen würde auch deren Zukunftschancen erhöhen. Gerade der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und von ganztägigen Schulen würde diesem Zweck im besonderen Maße dienen. "Damit erhöhen sich die Chancen unserer gesamtgesellschaftlichen Zukunft, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird vielfach möglich. Auch wenn es in diesem Bereich noch viele Widerstände zu überwinden gibt, braucht es hier vor allem das Engagement der Frauen. Besonders am Frauentag müssen wir diese Themen in das Zentrum der gesellschaftspolitischen Diskussion stellen", so der Bundeskanzler abschließend.

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