• 01.03.2011, 16:25:32
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Industrie: Straffung der Studieneingangsphase richtig - Zugangsmanagement muss folgen

IV-GS Beyrer: Erster Schritt in die richtige Richtung, weitere rasch gefordert - Studien- und Berufsberatung verpflichtend in Schule verankern

Wien (OTS/PdI) - Als "ersten Schritt in die richtige Richtung, dem
rasch weitere folgen müssen", bezeichnete der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer die heute, Dienstag,
im Plenum des Nationalrats beschlossene UG-Novelle zur Schaffung
einer strafferen Studieneingangsphase. "Mit dieser Straffung der
Studieneingangsphase auf maximal ein Semester und der Beschränkung
der Prüfungswiederholungen wurde eine IV-Forderung aufgegriffen und
umgesetzt. Mit dieser heute verabschiedeten Regelung wird allen
Beteiligten frühzeitiger klar, ob ein Weiterstudium sinnvoll ist",
betonte Beyrer.

In diesem Sinne sei auch die vorzeitige Anmeldung der Studierenden
noch vor der Inskription eine wesentliche Verbesserung, da so die
Universitäten früher als bisher wissen, mit welchem Andrang sie zu
rechnen haben. Ebenfalls positiv zu bewerten sei die Studienberatung
vor der Inskription. "Seitens der Industrie haben wir wiederholt
gefordert, dass Studien- und Berufsberatung bereits in der Schule am
besten in einem verpflichtenden Unterrichtsfach erfolgen sollte, um
frühzeitig Interessen zu wecken", so der IV-Generalsekretär. Es sei
nicht zielführend, dass 60 Prozent der Studierenden nur 10 Prozent
der möglichen Studienrichtungen wählen und gleichzeitig in den für
den Industriestandort Österreich so wichtigen MINT-Fächern freie
Kapazitäten verfügbar sind.

"Als nächsten Schritt erwarten wir uns die Einführung eines fairen
und transparenten Zugangsmanagements auf Basis von verfügbaren
Kapazitäten", so Beyrer weiter. Derzeit werde ja ein Modell zur
Studienplatzfinanzierung im Ressort ausgearbeitet, das dann Basis für
ein Zugangsmanagement-System sein könne und müsse. Von diesem
Studienplatzfinanzierungsmodell könne man sich aber keine Wunder
erhoffen. "Schon heute liegt der Finanzierungsanteil der öffentlichen
Hand in Österreich über EU- und OECD-Durchschnitt. Wo wir uns
verbessern müssen, ist beim privaten Finanzierungsanteil", sagte der
IV-Generalsekretär. Die Industrie trete seit Jahren unter der
Prämisse, dass kein fähiger, junger Mensch aus finanziellen Gründen
vom Studium abgehalten werden solle, für Studienbeiträge ein. Zur
Leistung derselben könne man unter anderem ein Darlehenssystem
andenken. Für sozial Bedürftige müsse das Stipendiensystem noch
treffsicherer gestaltet werden.

Rückfragehinweis:
IV-Newsroom
Tel.: +43 (1) 711 35-2306
mailto:info@iv-newsroom.at
www.iv-net.at/medien

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