UG-Novelle bringt Verschärfung für soziale Lage der Studierenden

Nationalrat beschließt weitere Hürden!

Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) lehnt die heute im Nationalrat beschlossene UG-Novelle mit der Einführung der neuen Studieneingangsphase (STEP) entschieden ab.

"Für das Absolvieren der STEP haben Studierende nur zwei Prüfungsantritte zur Verfügung. Wer die STEP nicht schafft, muss das Studium wechseln, was die Gefahr des Beihilfenverlustes massiv erhöht. Studierende, die berufstätig sein müssen, und Studierende mit Betreuungspflichten haben weniger Zeit sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Diese Knock-Out Eingangsphase wird dazu führen, dass Studieren noch mehr eine Frage der Leistbarkeit wird und der Drop-Out ansteigt. Im Rahmen der STEP können Studierende keinerlei Lehrveranstaltungen vorziehen, was zur Folge hat, dass die Vorraussetzungen für viele Beihilfen und Leistungsstipendien schwerer zu erfüllen sind", so Grubich.

"Die sogenannte Studieneingangs- und Orientierungsphase ist schlicht und einfach ein Knock-Out Semester. Die Regierung hat es verabsäumt endlich etwas gegen die prekäre soziale Lage der Studierenden zu tun und endlich faire Chancen für alle zu schaffen. Stattdessen werden Studierende nach einem Semester rausgeprüft", so Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

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