Wurm zu EuGH-Entscheidung über Unisex-Tarife: Weiterer Schritt zur Gleichstellung von Frauen und Männern

Wien (OTS/SK) - Als unzulässige Diskriminierung sieht der Europäische Gerichtshof (EuGH) die oft geübte Praxis der Versicherungsbranche an, das Geschlecht als Risikofaktor einzustufen und daher unterschiedliche Versicherungshöhen von Frauen und Männern zu verlangen. "Mit heutigem Urteil des EuGH zum Verbot unterschiedlicher Versicherungsprämien für Frauen und Männer wurde ein weiterer Schritt zur Gleichstellung gesetzt", stellte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erfreut fest. ****

Ab 21. Dezember 2012 ist es nicht mehr erlaubt, Unterschiede bei Prämien und Leistungen zu machen, die sich nur aus dem Geschlecht ergeben. "Ganz klar kommt hier zum Ausdruck: Auf Grund meines Geschlechts dürfen mir keine Nachteile entstehen", so Wurm, die betonte: "Ich erwarte daher, dass es zu niedrigeren Prämien für Frauen bei Renten-, Lebens- und Krankenversicherungen kommt." (Schluss) up/sv

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