Kickl: Arbeitsmarktzahlen kein Ruhmesblatt für SPÖ-Hundstorfer

Wien (OTS) - "362.000 Menschen ohne Job sind alles andere als ein Ruhmesblatt für SPÖ-Sozialminister Hundstorfer", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Monat Februar. Der Ministert solle Worte wie "Europameister" lieber nicht in den Mund nehmen, nur um von seiner kaum vorhandenen aktiven Arbeitsmarktpolitik abzulenken. "Spätestens mit der Öffnung des Arbeitsmarktes für die EU-Mitgliedsländer im Osten ab Mai 2011 wird die Zahl der Arbeitslosen in Österreich wieder ansteigen", warnte Kickl vielmehr eindringlich.

SPÖ und ÖVP müssten sich außerdem endlich der Tatsache stellen, dass auf dem Arbeitsmarkt ein massiver Verdrängungswettbewerb, ausgelöst vor allem durch ausländische Arbeitskräfte, stattfinde. Der von Hundstorfer ins Treffen geführte neue Beschäftigungsrekord sei nämlich auch auf andere Umstände zurückzuführen. Sehe man sich etwa die Beschäftigungszahlen für Österreich im Jahresdurchschnitt 2010 an, so gab es zwar mit 3.360.258 Beschäftigten im Vergleich zu 3.339.064 im Jahresdurchschnitt 2009 einen Anstieg. Bei beschäftigten Ausländern in Österreich gab es allerdings ebenfalls einen klaren Anstieg - und zwar überraschenderweise um fast dieselbe Summe: Im Jahresdurchschnitt 2010 gab es genau 451.278 ausländische Beschäftigte im Vergleich zu 431.561 im Jahresdurchschnitt 2009. Zusätzlich würden Institutionen wie Arbeitsmarktservice und Wifo ja bereits sei Jahresbeginn davor warnen, dass es im Gegensatz zum immer stärker steigenden Arbeitskräfteangebot in Österreich leider viel zu wenige Arbeitsplätze gebe und die Arbeitslosenquote durch die Ostöffnung sicher steigen werde. Gleichzeitig würde aber viel zu wenig in die Wiedereingliederung von inländischen Arbeitslosen durch mehr Aus- und Weiterbildung investiert. "Die hundertausenden arbeitslosen Österreicherinnen und Österreicher haben nichts von Hundstorfers monatlichen Jubelmeldungen. Sie brauchen endlich Perspektiven und letztendlich Arbeit", so Kickl abschließend.

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