Kärntens Weg in elektromobile Zukunft bestätigt

LH Dörfler: Politische Unsicherheit in erdölexportierenden Ländern zeigt, dass alternative Energien weiter ausgebaut werden müssen - Kärnten ist Vorreiter

Klagenfurt (OTS/LPD) - Angesichts der immer größer werdenden politischen Unsicherheit und Instabilität in nordafrikanischen Ländern aber auch im Mittleren Osten, sieht sich Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf seinem Weg bestätigt, Kärnten zu einem Vorreiter in Sachen Alternativenergie zu entwickeln. "Die politischen Unruhen haben den Ölpreis in den letzten Wochen beinahe auf Höchstniveau schnellen lassen, so dass die Betankung des eigenen Kraftfahrzeuges bald nur mehr ein selten leistbarer Luxus sein wird. Gerade hier setzen unsere zahlreichen Initiativen über das Lebensland Kärnten an, die den Menschen eine Alternative zu mit Diesel oder Benzin angetriebenen Fahrzeugen bieten", betont heute, Dienstag, Dörfler.

Kärnten sei bei der Entwicklung der Sonnenstadt St. Veit als Musterregion für durch Sonnenkraft gewonnene Energie beispielgebend und habe damit bereits frühzeitig in den Ausbau alternativer Energiegewinnungsmöglichkeiten investiert. "Mit der Gründung der Sonnenstadt St. Veit und der Errichtung des Sonnenkraftwerkes Untermühlbach direkt an der S 37 wird Kärnten mit einer Nennleistung von 1.000 kW gesunden Strom für Elektrofahrzeuge produzieren und damit erste Schritte setzen, um der Erdölpreisspirale nach oben zu trotzen", erklärt Dörfler.

Das Sonnenkraftwerk Untermühlbach ist Teil eines ganzen Solar-Maßnahmenpaketes, das auch Sonnkraftwerke auf öffentlichen Gebäuden in St. Veit mit einer Gesamtfläche von 3.500 Quadratmetern Photovoltaikmodulen beinhaltet. Fasst man diese Maßnahmen zusammen, kann insgesamt Strom für den Betrieb von 700 Elektrofahrzeugen bei einer Jahreskilometerleistung von 15.000 Kilometern produziert werden. Parallel zur solaren Weiterentwicklung setzt Kärnten mit der Errichtung des Pumpspeicherkraftwerkes Reißeck II ebenso auf eine natürliche Ressource als Energiegewinnungsquelle, in diesem Fall Wasser.

"Kärnten ist auf dem richtigen Weg, sich von Rohstoff-Energielieferanten unabhängig zu machen. Unser Ziel und eine meiner Zukunftsaufgaben ist es, Kärnten als energieautarke Mobilitätsregion zu positionieren und Wasser sowie Sonne als alternative Treibstoff-Quellen zu nutzen", so Dörfler, der die Offensive des Lebenslandes Kärnten auch weiter forcieren will. Teil dieser Lebensland Elektromobilitäts-Offensive ist auch, Kärnten als Testregion für Elektrofahrzeuge zu etablieren. So werden ab Juni dieses Jahres bereits 15 Mercedes-E-Cell Fahrzeuge der A-Klasse durch Kärnten fahren und ein weiterer Beweis für Kärnten als Umweltregion Nummer eins sein.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001