Brunner: Tierschützerprozess - ein Jahr der Peinlichkeiten und Pannen. Es reicht!

Grüne hoffen auf baldiges Ende des Tierschützerprozesses

Wien (OTS) - "Nach einem Jahr der unübertrefflichen Peinlichkeiten und Pannen im Tierschützerprozess bleibt zu hoffen, dass dieses für den Rechtsstaat unwürdige Schauspiel bald zu einem Freispruch führt. Vier Jahre Ermittlungen mit allen Schikanen wie Lauschangriffen, Peilsendern, Videofallen und Spitzeln haben zu keinem Nachweis strafrechtlich relevanter Handlungen geführt. Selbst die verdeckte Ermittlerin, die monatelang bei den Aktionen dabei war, konnte an der Arbeit der Tierschutz-AktivistInnen nichts Unrechtes erkennen. Jetzt versucht man mit einem hanebüchenen linguistischen Gutachten dem Obmann des Vereins gegen Tierfabriken irgendwelche "Bekennerschreiben" in die Schuhe zu schieben. Inzwischen sind die Angeklagten privat wie beruflich und finanziell ruiniert. Es reicht", meint die Tierschutzsprecherin der Grünen, Christiane Brunner.

"Aktionen im Bereich des zivilen Ungehorsams dürfen nicht in Verfahren nach § 278a münden, denn sie heben sich klar vom Profil krimineller Organisationen ab. Vielmehr orientieren sie sich an ethisch politischen Zielsetzungen, die von einer breiten Allgemeinheit getragen werden. Ob es um die Aubesetzung in Hainburg, um Kampagnen gegen den Walfang oder Aktionen gegen tierquälerische Haltung geht: Ohne das Engagement dieser Menschen hätten wir weder im Umwelt- noch im Tierschutz etwas erreicht. Bei dieser Gelegenheit daher ein herzliches Danke an alle jene, die sich im Rahmen des zivilen Ungehorsams für eine bessere Welt einsetzen", sagt Brunner.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0005