"Österreich muss Logistik-Drehscheibe im Herzen Europas werden"

Heimische Mobilitätswirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft

Wien (OTS/PWK123) - Eine aktuelle Konjunkturerhebung der WKÖ
unter Unternehmen in der Mobilitätswirtschaft belegt: Die Branche blickt optimistisch in die Zukunft. Sowohl Nachfragenentwicklung als auch Geschäftslage werden von den Unternehmen positiver eingeschätzt. Unsicherheiten gibt es dennoch, wie Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ, und Sparten-Geschäftsführer Erik Wolf am Montag vor Journalisten erläuterten. "Die Geschäftslage ist noch nicht so stabil, wie wir uns das wünschen würden", führte Klacska aus und verwies auf die Einschätzung der Beschäftigungssituation in den Unternehmen: Erstmals seit 2008 planen mehr Unternehmen, Mitarbeiter einzustellen als freizusetzen. "Ob sich dieser Trend verfestigt und tatsächlich wieder deutlich mehr Jobs in der Branche entstehen, hängt maßgeblich von der Frage ab, wo sich in Zukunft jene Unternehmen ansiedeln, die Wachstum gewährleisten", betonte der Bundesspartenobmann. "Die österreichische Verkehrswirtschaft steht in massivem Wettbewerb mit dem Ausland. Derzeit laufen wir Gefahr, Volumina ans Ausland verlieren. Wir brauchen daher ein klares politisches Bekenntnis zur heimischen Mobilitätswirtschaft", so Klacska.

Er appelliert in diesem Zusammenhang auch an die europäische Regionalpolitik: "Österreich muss Logistik-Drehscheibe im Herzen Europas werden. Und um das zu erreichen, brauchen wir die Industriebetriebe dort, wo auch die Nachfrage ist: nämlich hier, im Herzen Europas!"

Höhere Kosten, höhere Preise

Die von der Bundesregierung beschlossenen Steuererhöhungen verursachen hohe Mehrkosten für die Transport- und Verkehrsbranche. Ein Beispiel: Bei einem Sattelzugfahrzeug im Fernverkehr verursachen die Änderungen Mehrkosten in Höhe von 2.140 Euro jährlich - wobei hier schon die Senkung der Kfz-Steuer in Abzug gebracht wurde. Aber auch die höheren Ölpreise schlagen sich in Treibstoff-Kostenbelastungen für die Unternehmen nieder. Klacska:
"Wie unsere Umfrage zeigt, gehen die Unternehmen von einer Rally bei der Preisentwicklung aus. (PM)

Weitere Informationen und Fotos finden Sie unter www.wko.at/verkehr/presse

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Transport und Verkehr
Dr. Erik Wolf
Tel.: Tel.: (++43) 0590 900-3251
bstv@wko.at
http://wko.at/verkehr

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0003