BZÖ-Bucher beantragt morgen Grasser-U-Ausschuss

Wien (OTS) - Das BZÖ lässt nicht locker und wird in der morgigen Sitzung des Nationalrates erneut einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Causa Grasser beantragen. Das hat heute BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher in einer Pressekonferenz in Wien angekündigt. "Die politische Verantwortung von Karl-Heinz Grasser muss aufgeklärt werden. Das BZÖ hat größtes Interesse, gerade die Beschaffungsvorgänge rund um den Verkauf der 60.000 BUWOG-Wohnungen politisch zu durchleuchten", so Bucher.

Bucher fordert auch SPÖ und ÖVP auf, dem BZÖ-Antrag zuzustimmen. "SPÖ-Bundesgeschäftsführer Kräuter und Justizsprecher Jarolim haben bereits Interesse an einer Aufklärung bekundet. Jetzt sollen sie endlich dem Ausschuss zustimmen. Auch die ÖVP hat sich von Grasser distanziert. Wenn sie dem BZÖ-Antrag die Zustimmung verweigert, dann beweist die ÖVP, dass sie in Wirklichkeit überhaupt kein Interesse an einer Aufklärung hat".

Der BZÖ-Chef geht davon aus, dass Grasser vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss erscheinen wird. "Der ehemalige Finanzminister ist auch vor dem Kärntner Hypo-Untersuchungsausschuss erschienen und hat ausgesagt. Es geht darum, die behaupteten Machenschaften von Grasser, Meischberger, Hochegger und Co. zu durchleuchten und diese unter Wahrheitspflicht intensiv zu befragen. Das BZÖ bringt morgen den U-Ausschuss-Antrag ein und wird eine Debatte darüber erzwingen", so Bucher.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0005