Mölzer: Kein Aufschnüren des sogenannten Rettungspakets für Irland

Iren haben jahrelang auf Kosten der EU-Nettozahler über ihre Verhältnisse gelebt - Iren müssen nun den Gürtel enger schnallen

Wien (OTS) - Entschieden gegen den vom künftigen irischen Premier Enda Kenny geforderten Zinsenrabatt für das sogenannte Rettungspaket sprach sich heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, aus. "Die von der abgewählten irischen Regierung getroffenen Vereinbarungen sind einzuhalten. Ein Aufschnüren des Rettungspakets für Irland würde nicht nur die Büchse der Pandora öffnen, sondern auch eine zusätzliche Belastung der EU-Nettozahler wie Österreich bedeuten", betonte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass die Iren in der Vergangenheit überproportional von den Nettozahlern profitiert hätten. "Jedes Jahr flossen Milliarden Euro an Subventionen nach Irland, was das Wirtschaftswunder des keltischen Tigers ermöglicht hat. Dann allerdings begannen die Iren weit über ihre Verhältnisse zu leben, was sie an den Rand des Staatsbankrotts gebracht hat. Daher ist nicht einzusehen, warum nun die EU-Nettozahler einspringen kommen. Wenn die Iren die Misere, in der sich befinden, beenden wollen, dann gibt es nur einen Weg, nämlich sparen und den Gürtel enger schnallen", schloss Mölzer.

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