VP-Stiftner: Postenbeschaffung für Grüne statt Energiewende für Wien

Wien (OTS) - "Die Schaffung einer neuen Magistratsabteilung um 720.000 Euro als erste politische Maßnahme von Rot-Grün in Wien ist eine erste Bankrotterklärung für das rot-grüne Experiment", kritisierte der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Freitag und verwies in diesem Zusammenhang auf die ebenfalls beschlossene 210.000 Euro teure Dotierung für das Büro des ehemaligen Grünen-Obmanns Van der Bellen. Mit dieser Vorgangsweise sicherten sich die Grünen zwar zunächst einmal Posten für Parteigänger, und das bevor sie noch sagen, wie sie die von ihnen angekündigte ökologische Energiewende in dieser Stadt vollziehen wollen. "Die immer so korrekten Grünen erweisen sich in der Postenbeschaffung als äußerst talentiert", so Stiftner. Allerdings seien die Erwartungen an die Grünen nach der Schaffung einer eigenen MA 20 - Energieplanung noch höher, als sie es ohnedies nach den Wahlkampfankündigungen ihrer Partei waren.

Stiftner verlangte in diesem Zusammenhang den Start einer echten Solarenergieoffensive mit dem Ziel, von der fossilen Energieabhängigkeit so schnell als möglich wegzukommen, um so wenigstens die 720.000 Euro teure Einrichtung einer MA 20 zu rechtfertigen. Dies müsse rasch erfolgen, sonst würde die rot-grüne Koalition noch schneller ihre Reputation verlieren, als dies derzeit schon der Fall sei. Bei einer Nichterfüllung der ökologischen Ziele im Energiebereich würden die in die Koalition gesetzten Erwartungen sehr schnell enttäuscht. Deswegen sei er äußerst erstaunt, dass sich die Grünen zuerst einmal um Posten bemühen, und sich dann noch immer Zeit lassen, die von der SPÖ seit Jahren geforderte Energiewende für Wien einzuleiten. "Die Grünen müssen rasch sagen, wie sie die Klimaschutzziele dieser Stadt erreichen wollen, andernfalls wäre deren Entlarvung als Hilfstruppe für die nach der Wahl geschwächte SPÖ komplett", so Stiftner abschließend.

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