ARBÖ: Nur sechs Prozent der Neufahrzeuge von höherem CO2-Malus betroffen

Bereits 2010 gab es nur 1,8 Prozent "echte" Spritfresser - Vorzieheffekt

Wien (OTS) - Ab 1. März müssen Neuwagenkäufer für Autos mit einem CO2-Ausstoss von über 180 g/km einen höheren CO2-Malus bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) bezahlen. Nach Schätzungen des ARBÖ werden nicht mehr als sechs Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge davon betroffen sein.

Bereits im abgelaufenen Jahr 2010 gab es laut Angaben der Statistik Austria nur 9,1 Prozent aller neu zugelassenen Pkw mit einem CO2-Ausstoss über 180 g/km (29.547 von 328.563). Weil der CO2-Ausstoss neuer Pkw ständig sinkt, ist mit einer Absenkung auf sechs Prozent im heurigen Jahr zu rechnen, schätzt der ARBÖ.

In den ersten zwei Monaten des heurigen Jahres ist es zu einem Vorzieheffekt gekommen: Wer ohnehin die Absicht hatte sich einen größeren Pkw zuzulegen hat rasch gehandelt, um sich die zusätzliche Steuer zu ersparen. Alarmorganisationen, die daraus einen Trend für das ganze Jahr hochrechnen, verkennen diese Tatsache, so der ARBÖ.

Die neue Regelung: Zwischen 160 und 180 g/km CO2-Ausstoss beträgt der CO2-Malus unverändert 25 Euro pro Gramm. Zwischen 180 und 220 g/km CO2-Ausstoss erhöht sich der Malus auf 50 Euro pro Gramm. Ab 220 g/km steigert sich der Malus auf 75 Euro pro Gramm. Der Anteil dieser "echten" Spritfresser mit über 220 g/km CO2-Ausstoss lag bereits im Vorjahr bei lediglich 1,8 Prozent (5.817). In die Kategorie 180 - 220 g/km fielen nach Angaben der Statistik Austria 7,2 Prozent aller Neufahrzeuge (23.730).

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