"trend": Mehrheit der Österreicher glaubt, dass Frauenquote zur Chancengleichheit beiträgt

market-Umfrage: Eklatante Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Wien (OTS) - Eine knappe Mehrheit der Österreicher ist der
Meinung, dass eine verpflichtende Frauenquote für Aufsichtsräte oder Vorstände zur Verbesserung der Chancen von Frauen auf Führungspositionen beiträgt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend", die in der am Montag erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins veröffentlicht wird. Demnach glauben 13 Prozent der Befragten "in jedem Fall" und 41 Prozent "eher doch" an die Sinnhaftigkeit einer derartigen frauenpolitischen Maßnahme. Während aber Frauen in Summe mit 69 Prozent positiv gestimmt sind, sind es bei Männern nur 38 Prozent. Ebenso eklatant sind die Unterschiede im Antwortverhalten bei Grundsatzaussagen zum Thema Gleichberechtigung, die das market-Institut vorgab: Dem Satz "In Österreich kann es jede Frau aus eigener Kraft in jede Position schaffen", stimmen 80 Prozent der Männer, aber nur 51 Prozent der Frauen zu. 86 Prozent der Frauen meinen, dass Frauen im Arbeitsleben um mindestens zehn Prozent mehr leisten müssen, um als gleichwertig anerkannt zu werden - dagegen sind nur 48 Prozent der Männer dieser Meinung.

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