BZÖ Kärnten: Der Maßstab, den Uwe Scheuch für seine eigenen Mitarbeiter anlegt, muss nun auch für ihn selbst gelten!

Klagenfurt (OTS) - Nachdem der Kärntner Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch auf der Anklagebank Platz nehmen muss und mit bis zu fünf Jahren Haft bedroht ist, fordern die Kärntner Nationalratsabgeordneten des BZÖ in einer gemeinsamen Erklärung von Scheuch, dass jener strenge Maßstab, den er für seine eigenen Mitarbeiter im Kärntner Landesdienst anlegt, nun auch für ihn selbst gilt und er daher alle Ämter ruhend stellt, bis das Verfahren der Korruptionsstaatsanwaltschaft rechtskräftig entschieden ist. Das BZÖ Kärnten erinnert nämlich an den Fall jenes Mitarbeiters von Scheuch, der nach Auftauchen von Vorwürfen von Scheuch umgehend suspendiert wurde, noch bevor es überhaupt zur Aufklärung der Vorwürfe durch die Gerichtsbarkeit gekommen ist. "Dasselbe rigorose und konsequente Vorgehen, das Scheuch gegen die eigenen, kleinen Mitarbeiter an den Tag legt, ist nun ihm selbst gegenüber gefordert", so die Kärntner BZÖ-Abgeordneten in ihrer Stellungnahme. Übrigens:
Der betroffene Mitarbeiter durfte bis heute nicht in den Dienst des Landeshauptmannstellvertreters zurückkehren.

Es sei auch im Interesse des Landes Kärnten, dass ein Landeshauptmannstellvertreter, der auf der Anklagebank sitzt, seine politischen Funktionen aus dem Respekt vor dem Amt und dem Land bis zur Klärung der Vorwürfe zurücklegt. "Das gebietet der politische Anstand", so die BZÖ-Abgeordneten aus Kärnten, welche diesbezüglich vor allem auch den Landeshauptmann gefordert sehen, einzuschreiten.

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