Strache: Michael Häupl leidet offenbar an Realitätsverlust!

Rot-Grün in Wien bislang ohne Leistungsbilanz - großspurige Ankündigungen jedoch teilweise gefährliche Drohung für die Bundeshauptstadt

Wien (OTS/fpd) - Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl leidet offenbar an völligem Realitätsverlust. Seine Selbstbeweihräucherung, sowie das Frontalkuscheln mit den grünen Steigbügelhaltern in Wien, habe mit der Lebensrealität in Wien nichts zu tun. Die bisherige Leistungsbilanz der Rot-Grünen Verliererkoalition ist mehr als dürftig. Auf der Habenseite ist bislang kaum etwas zu verbuchen -stattdessen sind die großspurigen Ankündigungen teilweise als gefährliche Drohung zu verstehen, so der Landesparteiobmann der Wiener FPÖ, NAbg. Heinz-Christian Strache in einer Reaktion auf die heutigen Aussagen von Michael Häupl im "Journal zu Gast".

Außer einer Verschärfung des Fiaker-Gesetzes, der Erweiterung des Ringradweges und der Steuergeldverschwendung in der Höhe von 210.000 Euro für die "van der Bellen-Phantom-Abteilung", hat die Koalition bislang überhaupt keine Akzente gesetzt. Die Vizebürgermeisterin lässt sich indes als Ballkönigin in New York abfeiern und nebenbei werden unausgereifte Projekte, wie etwa das seit Jahrzehnten unter allen Erwartungen gebliebene "Carsharing" als "großer Wurf" verkauft, so Strache.

Häupl verfolgt mit seiner Frontalkuschelstrategie gegenüber den Grünen genau dieselbe Strategie, die seinerzeit Schüssel gegenüber der FPÖ verfolgt hat. Damit wird dem Koalitionspartner in Wien die Luft zum Atmen genommen und diese Entwicklung lasse sich bereits jetzt an den zahnlosen Auftritten der Wiener Grünen klar und deutlich dokumentieren. Die grünen Steigbügelhalter im Rathaus werden schon bald den Zorn ihrer Parteibasis zu spüren bekommen - spätestens dann werde offensichtlich, welch perfides Spiel Häupl hier veranstalte. Die FPÖ werde jedenfalls als einzig handlungsfähige Oppositionspartei in Wien ihre Aufgabe als Kontrollpartei in den kommenden Monaten und Jahren sehr ernst nehmen, so Strache.

Häupl ist zudem drauf und dran bei seinem Wahlkampfschmäh - die Abschaffung der Wehrpflicht - zurück zu rudern. Die aktuellen Umfragen zu diesem Thema, heute auch Thema im "Kurier", dürfte Häupl dazu veranlasst haben, seinen Wortschwall heute eher defensiv anzulegen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass gerade der Wiener Bürgermeister in der Frage der Wehrpflicht sich massiv in die Bundespolitik einmische - bei der Frage einer Sicherheitswacht für die Bundeshauptstadt er jedoch eine Diskussion laufend - aktuell im gestrigen Gemeinderat - ablehne, da diese angeblich nicht in seine Kompetenzen falle, so Strache abschließend. (Schluss)

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