wien.at-TV: 3 Monate Rot-Grün, "Ökokauf Wien" und Mindestsicherung

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Seit rund drei Monaten gibt es in Wien eine Rot-grüne-Regierung. Vor kurzem gab es eine erste gemeinsame Regierungsklausur, bei der Ideen, die in den nächsten Monaten und Jahren umgesetzt werden sollen, diskutiert wurden. Neben den Auswirkungen der ökonomischen Krise auf die Stadt wurden schwerpunktmäßig die Themen Integration, Arbeitsmarkt, Planung und Verkehr sowie Bildung diskutiert. Integrationspolitisch ist man um einen Dialog mit der Bevölkerung bemüht und will gerechte Regeln beim Zuzug, verkehrspolitisch wurde ein Carsharing-Modell und im Bereich Wirtschaft die Herausforderungen zwischen Budgetkonsolidierung und Krisenbekämpfung diskutiert.

Projekt "Ökokauf Wien"

Jahr für Jahr kauft die Stadt Wien eine Vielzahl an Produkten, Waren und Leistungen aller Art im Wert von etwa fünf Milliarden Euro ein. Das ist etwa das Fünffache der Summe, die alle Wiener Haushalte insgesamt für Wohnungsausstattung, Ernährung, Bekleidung, Reinigung und Auto pro Jahr ausgeben. Die Palette der von der Stadt Wien eingekauften Produkte reicht von Textilien, Waschmitteln, Büromaterial, Möbeln, Baumaterialien und Bauaufträgen bis hin zu den Reinigungsarbeiten als komplettes Dienstleistungspaket. Ziel dabei ist es, möglichst umweltfreundliche Waren und Leistungen zu bekommen. Im Projekt "Ökokauf Wien" sind die wichtigsten Entscheidungsgrundlagen dafür zusammengefasst. Wien leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz, denn immerhin werden 30.000 Tonnen C02 und 17 Millionen Euro eingespart. Mehr dazu auf www.wien.at/tv und www.oekokauf.wien.at.

Ziel: Wieder arbeiten

Seit September des Vorjahres gibt es in Wien die bedarfsorientierte Mindestsicherung. Kürzlich wurde in Wien eine Studie präsentiert, die über Probleme, Bedürfnisse, Potentiale und Ausstiegsszenarien von MindestsicherungsbezieherInnen informiert. Das Sozialbudget der Stadt Wien beträgt heuer 1,201 Milliarden Euro, ein Rekordwert, wobei hier die sozialen Leistungen im Gesundheits-, Bildungs- oder Verkehrswesen sowie im Wohnbau noch gar nicht eingerechnet wurden. Jeder investierte Cent kommt unmittelbar jenen Menschen zugute, die Unterstützung brauchen. 90 Prozent der BezieherInnen der Mindestsicherung wollen arbeiten und auf eigenen Beinen stehen. Schulungen und Ausbildungsangebote der Stadt sollen dies ermöglichen. Die aktuelle Studie bestätigt einmal mehr, dass Bildung und Qualifizierung die besten Mittel gegen Armut sind. Ziel ist es, die Menschen wieder in den Erwerbsprozess einzugliedern.

Veranstaltungstipp: Am 6. März ist Faschingssonntag und auch dieses Jahr gibt es im Wiener Rathaus wieder ein großes Faschingsfest mit Musik und Kinderanimation. (Schluss) fle

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