FPÖ-Gartelgruber: Keine U-Haft für Kinderschänder ist völlig unverständlich

Opferschutz muss gestärkt werden

Innsbruck (OTS) - "Das ein Kinderschänder ein Jahr lang frei in Tirol herumlaufen kann, ist für mich völlig unverständlich. Bei einem derartig schweren Delikt ist Untersuchungshaft sicher angebracht", kommentiert die Tiroler NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber, freiheitliche Frauensprecherin, die Tatsache, dass ein inzwischen rechtskräftig wegen Kindesmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilter Mann in Tirol nicht in Untersuchungshaft genommen worden sei.

Selbst wenn keine Fluchtgefahr vorliege, bestehe immerhin die Möglichkeit wegen Tatbegehungsgefahr die Untersuchungshaft zu verhängen. Da der Täter vorbestraft war und die Nähe seiner Opfer suchte - laut Bericht des ORF suchte er deren Spielplatz auf, um ihnen beim Spielen zuzusehen - hätte durchaus Wiederholungsgefahr bestanden. "Die Optik ist fatal. Der Täter wird geschont, während die Opfer um Sicherheit fürchten müssen. Dabei muss der Opferschutz bei derartig schweren Sexualverbrechen an erster Stelle stehen", meint Gartelgruber. Um solche Fälle in Zukunft zu verhindern, sei es an der Zeit sich über eine Stärkung des Opferschutzes Gedanken zu machen. "Sexualstraftäter müssen hart bestraft werden, ihnen muss jede Möglichkeit genommen werden, ihre grausamen Verbrechen erneut zu begehen", erklärt Gartelgruber abschließend.

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