KURIER: Scheuch wird angeklagt

FPK-Chef soll Investor die Staatsbürgerschaft versprochen haben

Wien (OTS) - Uwe Scheuch, der Chef der Kärntner Freiheitlichen (FPK), muss vor Gericht. Wie der KURIER in seiner Samstag-Ausgabe berichtet, hat das Justizministerium die Anklageschrift der Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft genehmigt. Scheuch werden Bestechlichkeit und Vorteilsannahme sowie die Vorbereitung darauf vorgeworfen. Strafrahmen: bis zu zehn Jahre Haft. Anlass der Anklage ist ein Gespräch aus dem Jahr 2009, in dem Scheuch dem Vertreter eines potenziellen russischen Investors signalisiert haben soll, er könnte dem Investor als Gegenleistung für eine Parteispende die österreichische Staatsbürgerschaft verschaffen. Das Gespräch ist durch Tonband-Protokolle belegt.

Rückfragen & Kontakt:

KURIER Innenpolitik
01-52100-2649

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PKU0001